Jahresbericht der Pfarrgemeinde St. Laurentius Neustadt an der Donau

Kirchenjahr 2011/2012



November/Dezember 2011

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Beim ersten Rorategottesdienst am Vorabend des Ersten Advents wurde der Adventskranz gesegnet und die erste Kerze entzündet. Mit dem Advent beginnt auch das neue Kirchenjahr; wir lesen nun das Evangelium nach dem Evangelisten Markus (Lesejahr B).

Bei der Adventskranzsegnung am Nachmittag des ersten Adventssonntags bauten die Kinder des Kindergartens St. Elisabeth eine Straße zum Licht. Wir danken den Kindern und Mitarbeiterinnen herzlich für einen ansprechenden, kindgemäßen Gottesdienst.

Am ersten Montag im Advent lud die Pfarrei zum „Hausgottesdienst" in den Familien ein. Wer wollte, konnte auch mit der Hausgemeinschaft des Altenheims feiern.

Treue Beter haben sich am Vorabend des Nikolaustages zur Feier der Eucharistie in der kleinen Kirche auf dem alten Friedhof, die dem großen Heiligen aus Myra geweiht ist, zusammengefunden. Die Weihe der Kirche jährt sich 2012 zum 600. Mal.

Am Hochfest der „ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" führte uns der Weg in unsere altehrwürdige Mauerner Wallfahrtskirche. Im Lichterschein hörten wird die Botschaft der Schrift und feierten Eucharistie. Frau Schemm, ihr Sohn Andreas und Herr Michael Schierlinger sangen und spielten volkstümliche Weisen. Es war wunderschön.

Beim Bußgottesdienst haben sich viele Mitfeiernde anhand des Liedes „Die Nacht ist vorgedrungen" (GL 111) besonnen und über ihr Leben nachgedacht.

Am dritten Adventssonntag – Gaudete (Freuet Euch) feierten wird den dritten Jahrtag der Orgelweihe.

Vor den Weihnachtsferien feierten die Schüler der Grund- und Hauptschule Gottesdienst.

Am frühen Morgen (5.30 Uhr) des 23.12. haben wir in der St. Anna-Kirche Eucharistie gefeiert. Schön, dass dazu so viele gekommen sind.

An den Weihnachtstagen durften wir überaus ansprechende und berührende Gottesdienste erleben.

Am Zweiten Weihnachtsfeiertag hatten wir am Vormittag wieder zur Kindersegnung eingeladen. Wir haben uns gefreut, dass viele Eltern mit ihren Kinder und Großeltern und mit ihren Enkelkindern kamen, um den Segen zu empfangen.

Am Abend waren alle jungen Ehepaare, die 2011 geheiratet haben und alle, die in diesem Jahr silberne, goldene oder diamantene Hochzeit oder ein anderes Jubiläum feiern durften zum Gottesdienst eingeladen. Die Mitfeier soll Ausdruck des Dankes sein für Gottes Schutz und Weggeleit im Leben. Bei diesem Gottesdienst wurde auch der Johanneswein gesegnet. Nach dem Gottesdienst gab es einen Umtrunk im Pfarrheim.

Zum Jahresschluss feierten wir einen festlichen Dankgottesdienst. Wir legten das ganze Jahr mit seinen Freuden und Sorgen zurück in die Hände unseres Gottes. Wenn wir am Ende des Gottesdienstes das TE DEUM anstimmen, dann machen wir damit deutlich, dass wir uns bei unserem Gott geborgen und aufgehoben wissen.

Alle, die einen „ruhigeren" Jahreswechsel erleben wollten, waren um 23.30 Uhr zu einem meditativen Haltepunkt in der Pfarrkirche eingeladen.

Besondere Ereignisse

Unser Jahrespraktikant Bernard Mallmann wurde in Pfeffenhausen zum Diakon geweiht.

Priesterseminarist Peter Stier aus Marching wurde mit dem Akolythat beauftragt, d.h. er darf nun auch bei Eucharistiefeiern und Andachten die HI. Kommunion spenden sowie die Eucharistie zu den Kranken bringen.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Auch im diesem Jahr gibt es eine „Neustädter Weihnachtskarte" mit dem Verkündigungsmotiv des Marienaltars sowie einen Jahreskalender für das Jahr 2012 mit Motiven aus dem Leben der Pfarrgemeinde und allen wichtigen Terminen für das kommende Jahr.

Traditionell waren wieder mehrere Nikolaus-Teams in den Familien unserer Pfarrei unterwegs. Bei den Besuchen bekam der Nikolaus 700,00 Euro, die die Verantwortlichen an zwei Patenkinder in Kottar und als Unterstützung für die musikalische Arbeit in der Liturgie mit Kindern in unserer Pfarrei investieren wollen.

Ein großes Erlebnis war das Konzert am Montag der 4. Adventswoche mit Ehrenstiftskapellmeister Professor Josef Kohlhäufl, der Sopranistin Irena Egorova und Edith Ribinski an der Querflöte. Es war eine Stunde, die zur inneren Einkehr geführt hat. Bei der anschließenden Begegnung im Pfarrheim gab es Glühwein, Tee und Gebäck. Wir freuten uns vor allem über den Besuch der Altenheimbewohner und Senioren. Die Senioren trafen sich im Advent auch zum monatlichen Seniorenfrühstück.

Ein Konzert der Extraklasse konnten wir am zweiten Advent mit dem Spatzenquartett erleben. Das Ensemble gab auf höchstem Niveau Musik aus verschiedenen Epochen und Ländern zum Besten. Wir danken den „vier ehemaligen Domspatzen" für ihr Kommen.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Unsere Firmbewerber trafen sich zu einer Fackelwanderung. Die Singgruppen haben auch wieder kleine Geschenke für Senioren gebastelt, die sie zusammen mit Frau Ganslmeier an die Bewohner des Altenheims überreicht haben.

Am 2. Adventssonntag lud der Frauenbund wieder zur adventlichen Begegnung im Pfarrheim ein. Fleißige Hände haben Kuchen, Plätzchen und Lebkuchen gebacken, die sich die Besucher schmecken ließen.

Die Adventfeier des Frauenbundes begann mit der Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche. Eine besondere Freude war es, dass zehn Frauen neu in den Frauenbund aufgenommen werden konnten. Bei der anschließenden Begegnung im Pfarrheim wurde die Feier fortgeführt. Musikalisch gestalteten Anita und Andreas Schemen sowie Michael Schierlinger den Gottesdienst und die Feier im Pfarrheim.

1. Vorsitzende Gabriele Ferstl und Pfarrer Johannes Hofmann dankten den Frauen für das vielfältige Engagement wahrend des Jahres.

Die Jahresversammlung des „Caritaswerks St. Josefshaus e.V." fand im Speisesaal des Altenheims statt. Bei dieser Versammlung wurde wieder für drei weitere Jahre die Vorstandschaft bestimmt. Durch die Satzung ist festgelegt, dass der 1. Vorsitzende des Vereins immer der amtierende Stadtpfarrer von Neustadt ist. Zum 2. Vorsitzenden wurde wieder einstimmig Herr Simon Ipfelkofer gewählt, Beisitzerinnen sind Franziska Scherer, Ursula Brandlmeier und Inge Mayer. Zu deren Stellvertretern wurden Maria Brandstetter, Therese Fischer und Martin Wenninger bestimmt. Schriftführerin bleibt weiterhin Gerlinde Kastl.

Am Abend des Zweiten Adventsonntags feierte der Renn-, Reit-, und Fahrverein anlässlich des Barbaratages (4.12.) Eucharistie. Der Liederkranz gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Die Kollekte für Schwester Hilbalda Ferch erbrachte 422,61 Euro.

Am Vorabend des vierten Advents sangen die Landfrauen volksmusikalische Weisen beim Gottesdienst. Wir freuen uns jedes Jahr, wenn die Landfrauen mit ihrer engagierten Leiterin, Anita Schemen, kommen. Der Erlös von 1.050,00 Euro kam auch in diesem Jahr Schwester Hilbalda Ferch für ihre Arbeit in Südafrika zugute.

Ebenfalls jedes Jahr unterstützt der MSC Neustadt das Altenheim finanziell. Aus dem Erlös des Frühschoppens anlässlich der Fahrzeugsegnung Ende Juli hat der MSC im Herbst 250,00 Euro überwiesen.

Die Kreissparkasse Kelheim und die Raiffeisenbank Neustadt haben unserer Pfarrei und den beiden Kindergärten St. Elisabeth und St. Laurentius eine Spende überreicht.

Geburtstage

Herr Willibald Kerschensteiner konnte am vierten Dezember seinen 70. Geburtstag feiern. Er spielt seit vielen Jahren in der Stadtpfarrkirche Orgel.

Ebenfalls ihren 70. Geburtstag feierte unsere Pfarrgemeinderatssprecherin Ursula Brandlmeier.


Januar 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Mit dem Fest der Taufe des Herrn endete offiziell die Weihnachtszeit. Unsere Christbäume und die „neue" Krippe bleiben aber noch stehen. Schließlich ist Lichtmess am 02. Februar das dritte große Lichtfest.

Im Rahmen der Gebetswoche um die Einheit der Christen haben evangelische und katholische Christen gemeinsam in der evangelischen Christuskirche gebetet. Allen Mitfeiernden sagen wir Vergelt's Gott.

Zu den besonderen Tagen im Jahreskreis gehört für jede Pfarrgemeinde der „Tag des Gebetes". Vergelt's Gott allen, von den Kindern bis zu den Senioren, die am vergangenen Mittwoch zur „Ewigen Anbetung" in die Pfarrkirche gekommen sind!

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Das Konzert zum Neuen Jahr war wieder ein großes Erlebnis für unsere Pfarrei. Alle Besucher des Konzerts waren auch in diesem Jahr angetan von den Darbietungen und applaudierten begeistert. Mit großer Freude und spürbarem Engagement musizierten der Kammerchor und das Kammerorchester St. Laurentius zusammen mit den Solisten. Vergelt's Gott sagen wir Herrn Reinhold Furtmeier für seine großartige Arbeit, die er leistet.

Am 4. und 5. Januar waren die Sternsinger unterwegs. Sie waren von Herrn Kaplan Rollend und Frau Ganslmeier hervorragend auf ihren Dienst vorbereitet worden. Auch Herrn Diakon Mallmann und allen Erwachsenen, die die Kinder bei dieser Aufgabe begleitet haben, sagen wir von Herzen Vergelt's Gott!. Wir danken unseren jungen Christen für ihre Begeisterung und ihren geschwisterlichen Dienst für die Kinder in den armen Ländern der Welt.

In der vergangenen Woche wurden die Erstkommunionkerzen gebastelt. Wir danken Frau Hauleder und Frau Ganslmeier für alle Mühen und die liebevolle Begleitung der Eltern und Kinder.

Die Firmbewerber trafen sich mit ihren Eltern und Paten zu gemeinsamen Firmnachmittagen, um miteinander wesentliche Schätze unseres Glaubens zu entdecken. Es ging um das Thema „Getauft sein".

Zum diesjährigen Brautleutetag waren elf Paare gekommen, die in den kommenden Monaten in unserer Pfarreiengemeinschaft oder an anderer Orten heiraten wollen.

Die Damen und Herren des Pfarrgemeinderates kamen nach der Ewigen Anbetung zur Sitzung im Pfarrheim zusammen. Ein wichtiges Thema war u.a. die Feier des Bußsakraments. Die Diözese beschäftigt sich in diesem Jahr besonders mit diesem Thema. Es gilt wieder neu zu entdecken, welch kostbares Sakrament uns hiermit gegeben ist. In der Fastenzeit wurde dieses Thema im Pfarrbrief und bei den Sonntagspredigten aufgegriffen. Unter dem Motto „Ich probier's mal wieder" wurden die Gläubigen zu einem Abend der Barmherzigkeit in die Pfarrkirche eingeladen. Es sollte Raum gegeben werden, über die Beichte zu reden, eigene Erfahrungen einzubringen und das Bußsakrament zu empfangen.

Herr Pfarrer i.R. Josef Roßmaier kam zu einer Dichterlesung in die Pfarrei. Er setzte sich mit Annäherungen an ein zeitgenössisches Sprechen von Gott auseinander.

Am Sonntag, 22. Januar, spielte beim Abendgottesdienst Frau Kathrin Giehl von den Regensburger Domspatzen an der Orgel. Am Sonntagabend des 29. Januar musizierten der Countertenor Markus Geitner und der Organist Maximilian Pöllner in der Pfarrkirche. Es war wunderschön.

Besondere Ereignisse

Die Außenrenovierung der Kirche in Marching ist abgeschlossen; es stehen aber noch die Erdarbeiten um die Kirche herum aus. Jetzt soll die Innenrenovierung angegangen werden. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, sollen die Arbeiten nach Rücksprache mit dem Bischöflichen Baureferat beginnen. Im Zuge der Arbeiten wird es dann wohl eine zeitlang nicht möglich sein in Marching Gottesdienst zu feiern.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Der Bauernjahrtag den wir jedes Jahr am zweiten Samstag im neuen Jahr begehen, gehört zu den guten Traditionen in dieser Stadt. Wir durften uns auch heuer über eine große mitfeiernde Gemeinde freuen, die den Festtag mit der Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche begann. Der Landfrauenchor und die Ochsentreiber trugen zur ansprechenden musikalischen Gestaltung bei.

Die Frauen des Katholischen Frauenbundes trafen sich vor vierzehn Tagen zur Jahreshauptversammlung. Nach der Eucharistiefeier für die verstorbenen Mitglieder gab die Vorstandschaft Rechenschaft über die Aktionen und Veranstaltungen des letzten Jahres. Wir sind dankbar, einen so aktiven Frauenbund zu haben. Hervorheben darf man das gute Miteinander der verschiedenen Generationen und das spürbare Zusammenhelfers.

Vor kurzem gedachte die Kolpingsfamilie mit einem Gottesdienst und der anschließenden Versammlung ihrer „Wiederbelebung" vor zehn Jahren. Unser unvergessener Ruhestandsgeistlicher Fritz Brechenmacher erhörte die damalige Bitte seines vormaligen Praktikanten und nunmehrigen Neustädter Stadtpfarrers und traf sich am 3. Februar 2002 mit der schwächelnden Kolpingsfamilie. Wir wünschen weiterhin alles Gute und viel Freude!

Geburtstage

Am 09. Januar feierte Herr Georg Langer seinen 80. Geburtstag. Seit vielen Jahren versieht er Tag für Tag in großer Treue und mit spürbarer Liebe den Messerdienst in der Pfarrkirche und in St. Anna. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen.


Februar 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis
 
Am 02. Februar haben wir Lichtmess gefeiert. Wir danken allen, die diesen alten Feiertag mit der Pfarrgemeinde begangen haben. Freilich hätten es mehr sein können. An einem solchen Abend müsste man doch eigentlich Zeit haben.

Das Mitfeiern unserer kommenden Erstkommunionkinder und deren Eltern und Großeltern war ein ermutigendes Zeichen.

Nach dem Lichtmessgottesdienst durften wir in alter Tradition den Blasiussegen empfangen.

Auch unsere beiden Kindergärten St. Elisabeth und St. Laurentius haben den Lichtmesstag in ihren Häusern begangen, der Kindergarten St. Laurentius in gewohnter Weise zusammen mit den Senioren aus dem Altenheim St. Josef. Danke für alle Mühen in der Weitergabe des Glaubens an unsere Kleinen. Möge das auch in unseren Familien reiche Frucht bringen!

Jedes Jahr am 11. Februar begeht die Kirche den Welttag der' Kranken. Der Welttag der Kranken ist eine Initiative von Papst Johannes Paul 11. Der erste Welttag der Kranken wurde 1993 in Lourdes begangen. Der 11. Februar ist der Tag, an dem die Unbefleckte Jungfrau Maria zum ersten Mal dem Mädchen Bernadette Soubirous in Lourdes erschien.

Eine große Zahl Gläubiger hatte sich am Abend des Aschermittwochs eingefunden, um sich das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen. Auch Firmbewerber dieses Jahres waren gekommen. - Bereits am Vormittag war Gottesdienst in der Altenheimkapelle St. Josef. Am Nachmittag kamen die Kinder aus den Kindergärten und der Grundschule mit ihren Angehörigen, um gemeinsam die österliche Bußzeit zu beginnen.

Am 28. Februar 1989 ist der langjährige Stadtpfarrer von Neustadt, BGR Josef Fichtl verstorben. Bei der Heiligen Messe am Dienstag, 28. Februar haben wir seiner gedacht. BGR Josef Fichtl war von 1947 bis 1985 Stadtpfarrer von Neustadt und hat viel für diese Pfarrgemeinde geleistet.

Unsere Gemeindereferentin Maria Ganslmeier hat für die Kinder der 3. Klassen einen Kinderbibeltag vorbereitet und durchgeführt. Am 1. Faltensonntag gestalteten die Kinder dann die Eucharistiefeier um 10.00 Uhr.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Am 1. Februar trafen sich die Senioren nach der Frühmesse im Pfarrheim zum Frühstück.

Der Fasching macht auch vor den Kirchtüren nicht Halt. Schließlich sind auch Christen Menschen mit Humor. Heuer gab es beim großen Fachingszug durch die Stadt wieder die traditionelle „Kirchenbar", an der Glühwein, Spirituosen, Krapfen und Kücheln verkauft wurden. 385.- Euro können wir dem Spendenkonto gutschreiben. Das müssen wir nicht anderweitig zusammenbetteln. Von Herzen danken wir allen, die köstliches Schmalzgebäck gebacken haben sowie Frau Leipert und den fleißigen Frauen für alle Mühen.

Die Mitglieder der Kirchenverwaltung kamen zur ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Thema war u.a. die anstehende Innensanierung der Marchinger Kirche. Auch die Kirchenrechnung für 2011 wurde beschlossen.

Besondere Ereignisse

Vom 27. Februar bis 1. März 2012 ist das Bistum Regensburg Gastgeber für die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. An ihr nehmen 68 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, teil. Der Eröffnungsgottesdienst am Montag, 27. Februar fand um 18.30 Uhr im Regensburger Dom St. Peter statt. Die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Prof. Roland Büchner und Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Alle Gläubigen waren zur Mitfeier recht herzlich eingeladen.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Unsere Pfarrjugend hat sich im Pfarrheim getroffen und eine schöne Party unter dem Motto „Music & Danke"    ausgerichtet. Viele Kinder und Jugendliche kamen und hatten viel Spaß miteinander.

Auch der Frauenbundfasching am „Unsinnigen Donnerstag" war wieder etwas ganz besonderes. Unter dem Motto „Wir sind so froh und kunterbunt, wir feiern heut beim Frauenbund" erlebten die Mitfeiernden einen heiteren und unbeschwerten Abend. Es gab Tanzeinlagen von der Garde der Spumantia, einen Bauern auf Brautschau und einen Piratensong, der darüber philosophierte, ob unser Kaplan mit seinem neuen Autokennzeichen DR wohl einen akademischen Grad erworben hätte. Es war ein gelungener Ball.

Und schließlich feierte auch die Kolpingsfamilie Fasching im Pfarrheim.


März 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Der Festtag des Heiligen Josef am 19. März wurde auch heuer im Altenheim festlich begangen. Zur Feier des Gottesdienstes kam wieder Herr Domkapitular Prälat Anton Wilhelm aus Regensburg; mit ihm konnten wir auch seine Schwestern Rita Koenes und Erna Wagner mit dem Schwager begrüßen. Am Altar konzelebrierten neben Prälat Wilhelm Pfarrer Johannes Hofmann, Kaplan Dirk Rolland, P. Georg und Pfarrer i.R. BGR Harald Kamhuber. Diakon Bernard Mallmann assistierte. - Wir danken Herrn Prälat Anton Wilhelm für das aufbauende Wort der Predigt und Herrn Willibald Kerschensteiner für die festliche kirchenmusikalische Gestaltung des Gottesdienstes Auch allen unseren Freunden und Mitfeiernden sagen wir Dank. Zu ihnen gehören Kanonikus i.R. BGR Wenzeslaus Schmid, Gemeindereferentin Maria Ganslmeier, Pfarrsekretärin Gering Leipert, Herr Bürgermeister Thomas Reimer, der 2. Vorsitzende des Caritaswerks, Herr Simon Ipfekofer, und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Frau Ursula Brandlmeier. Die Mitarbeiter des Altenheims haben das Fest wieder perfekt organisiert. Ihnen gilt unser Dank, zusammen mit Herrn Daunenberg von der Mittelbayerischen Zeitung.

Überwältigend war wieder der Besuch und die Mitfeier beim Bußgottesdienst in der österlichen Bußzeit.
 
Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Wir sagen im Namen des Caritasverbandes "Vergelt's Gott" für die Spenden bei der Kirchenkollekte und bei der Haussammlung. Den Sammlerinnen und Sammlern gilt unser besonderer Dank für das Unterwegsein, damit die Caritas leben und helfen kann. Die Caritas ist der Lebensnerv" der Kirche. Sie möchte den Menschen in jedem Alter und in jeder Situation im Auge haben: von Säugling bis zu den Senioren, von den Kranken bis zu den Bedürftigen; alle sind unserer Sorge anvertraut. Und gerade aus der Zeit des Hochwassers wissen wir um den Wert der kirchlichen Soforthilfe vor Ort.

70 junge Christen aus unserer Pfarrei haben sich im März aufgemacht und sind zu einem
in Ensdorf bei Amberg gefahren. Neben Spielen, Sport und Freizeit stand auch Arbeit auf dem Programm. Die Ministrantengruppen probten wieder für die Liturgie in unseren Kirchen und lernten den Sinn der Messfeier besser kennen. Für die Singgruppen galt es bereits die Gesänge für den Palmsonntag und die Erstkommunion einzustudieren. Der Samstagabend wurde traditionell von unseren Jugendlichen gestaltet. Bei „Wetten dass...?" durften die Jugendlichen gegen Kaplan, Diakon und Gemeindereferentin mit ihren Wetten antreten. Der Höhepunkt war die gemeinsame Eucharistiefeier mit vielen Eltern am Sonntag. Unser christlicher Glaube führt uns zusammen und unsere Jugendlichen spüren, dass sie nicht alleine sind: Glaube verbindet und schenkt Zukunft! Dank gilt unseren Gruppenleitern bei den Ministranten und den Singgruppen für ihren Einsatz an diesem Wochenende und über das ganze Jahr hindurch!

Kinder der 3. Klassen gingen zum ersten Mal zur Heiligen Beichte. Wir danken den Eitern, den Tischmüttern und vor allem Frau Ganslmeier für das Vorbereiten und Begleiten der Kinder auf diesen Tag hin!

Es war wieder eine wohltuende Begegnung, die trauernde Hinterbliebene im Pfarrheim zusammengeführt hat. Dieses Mal waren es Worte der Heiligen Schrift, die uns zum Gespräch und zum Nachdenken anregten.

Ein wiederum beeindruckendes Konzert konnten wir am Fünften Fastensonntag mit einem Ensemble ehemaliger Regensburger Domspatzen erleben. Es war Passionsmusik aus verschiedenen Epochen und Ländern zu hören. An der Orgel spielte unser Diakon Bernard Mallmann. Dankbar sind wir auch den Sponsoren dieses Konzertes – es sind die Sparkasse Neustadt, Gasthaus und Familie Alfred Paulus, Marching und Familie Ludwig Reng sen. – so dass am Ende E 390,- für das Spendenkonto „Renovierung Filialkirche Marching" gutgeschrieben werden konnten.

Herzlich danken wir für die Spenden, die am 5. Fastensonntag für die Aktion Misereor eingegangen sind. Es sind heuer E 1.933,38 (2011: E 1.693,94 / 2010: E 1.420.- / 2009: E 1.566,82 / 2008: E 1.880,34). Von Herzen Vergelt's Gott dafür!

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Der Frauenbund war bei den Passionsspielen in Altmühlmünster und tief beeindruckt davon.

35 Frauen machten sich am Donnerstag vor dem Palmsonntag zusammen mit Stadtpfarrer Johannes Hofmann, Pfarrvikar P. Georg und Diakon Bernard Mallmann auf den Weg zum Einkehrtag in das Haus Bethanien in Velburg. Oberin Schwester Maria Regis empfing die Teilnehmer mit großer Herzlichkeit. Nicht nur deswegen war dieser Tag gelungen. Diakon Bernard Mallmann referierte mit spürbarer Begeisterung und Freude über die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Nach der geistlichen Einkehr am Vormittag wurden die Frauen und die Geistlichen mit einem schmackhaften Mittagessen verwöhnt. Am Nachmittag versöhnten sich viele in der Beichte mit Gott und nahmen sich Zeit für das Beten des Kreuzweges im Freien. Zum Abschluss des Tages feierten wir Eucharistie in der Kapelle von Haus Bethanien.

Vor dem Palmsonntag bastelten und verkauften die Frauen wieder Palmbüscherl.

Die jungen Frauen des Frauenbundes organisierten wieder das Fastenessen zugunsten der Aktion „Zukunft für Kottar." Wir danken für alle Mühen! Das Ergebnis kann sich wieder sehen lassen. Es sind € 617,70, Von Herzen Vergelt's Gott sagen wir der Bäckerei Feig für Brot und Semmeln, die zum Fastenessen gespendet wurden, und bei der Küche des Altenheims.

Vor kurzem fand die Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie statt. Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vors. Peter Fischer, 2. Vors. Alfred Müller, Schriftführer Meinhard Ringelhann, Kassier Richard Wagner, Beisitzer Max Stopfer und Rudi Brenner, Frauenvertreterin Marianne Fischer.

Am Palmsonntag fand der Bezirkskreuzweg der Kolpingsfamilien in Altmannstein statt.

Geburtstage, Jubiläen

Vor 40 Jahren wurde Manfred Müller, damals Religionslehrer am Hans-Holbein-Gymnasium in Augsburg zum Weihbischof in Augsburg und Titularbischof von Jubaltiana ernannt. Am 25. März 1972 wurde er im Augsburger Dom zum Bischof geweiht. 1982 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Regensburg. 20 Jahre, bis zur Annahme seines Rücktrittsgesuchs durch den Papst anlässlich seines 75. Geburtstages, wirkte Bischof Manfred gemäß seinem Wahlspruch „Die Wahrheit in Liebe verkünden" unermüdlich als Oberhirte der Diözese Regensburg. Immer wieder, auch nach seiner Emeritierung am 15. Januar 2002, konnten wir Bischof Manfred in unserer Pfarrei willkommen heißen, zuletzt bei der 250 Jahre-Feier der Eichreiskapelle am 2. Mai 2010. Unvergessen sind uns sein Besuch kurz nach dem Dammbruch der Donau 1999 und seine großherzige Spende zugunsten der Renovierung der Eichreiskapelle sowie die festliche Einweihung unseres Altenheims St. Josef im Jahr 2001. Die Pfarrgemeinde St. Laurentius gratuliert Bischof Manfred von ganzem Herzen zu seinem 40-jährigen Bischofsjubiläum. Sie dankt für alle Herzlichkeit und alle Güte, die sie durch ihn immer wieder erfahren durfte. Wir wünschen dem Jubilar weiterhin noch gute Jahre, eine stabile Gesundheit und Gottes reichsten Segen!


April 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis Die Feier der Heiligen Woche

Palmsonntag, 1. April09.45Familiengottesdienst mit Passion in Musik und Text
Dienstag, 03. April19.00KREUZWEG von der Eichreiskapelle zur Donau
Gründonnerstag, 05. April19.00
22.00
23.00
Messe vom Letzten Abendmahl
Wachet und  betet" - Gesänge aus Taizé
Mit dem Herrn den Kreuzweg gehen
Karfreitag, 06. April 09.00
11.00
15.00
20.00
Kreuzweg - Beichtgelegenheit
Kreuzweg der Kinder
Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus
„Deinen Tod, o Herr, verkünden wir' - Passionsgesänge und Gebet vor dem Kreuz
Samstag, 07. April20.30 Die Feier der Osternacht
Ostersonntag, 08. April 10.00Festlicher Ostergottesdienst für Familien
Ostermontag, 09. April 09.15Emmaus "an nach Mauern

Der Palmsonntag hat uns wieder beeindruckt. Vergelt's Gott den vielen „Kleinen und Großen*, die zum Gottesdienst am Vormittag gekommen waren. Es war ein äußerst würdiger und ansprechender Auftakt der Heiligen Woche. Wir sagen unseren Singgruppen unter der Leitung von Isabel Kirchhammer aufrichtig Vergelt's Gott für die gesungene Passion. Christian Liedl saß am E-Piano, Peter Kelly spielte Orgel. Es war wieder zu Herzen gehend!

Mitte und den Höhepunkt des Kirchenjahres ist Ostern mit den wichtigen Stationen Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht. Die Feier des letzten Abendmahls mit der Fußwaschung als Vorwegnahme der Liebe, Karfreitag als Konsequenz der Liebe, bis hin zur festlichen Feier der Osternacht als Sieg der Liebe. Das ist wohl der beeindruckendste Gottesdienst des ganzen Jahres. Nicht nur der Einzug mit der Kerze und der Ruf Lumen Christi", auch das Exsultet und das Osterevangelium sowie die festliche Musik brachten die überschwängliche Freude über die Huferweckung des Herrn zum Ausdruck. Etwas Besonderes ist jedes Jahr die Feier der Taufe und Firmung, die seit der Urkirche an diesem Termin gefeiert wird. Heuer durften wir inmitten der Gemeinde
zwei Erwachsenen die Sakramente der Eingliederung in die Kirche spenden. – Sehr gut besucht waren die Gottesdienste am Ostersonntag und am Ostermontag. Es kamen auch viele junge Leute und viele Familien mit Kindern. Ein hoffnungsvolles Zeichen war der Emmausgang nach Mauern. Alle Generationen machten sich auf den Weg und feierten auf dem Wog und in der Filialkirche „Zu unserer lieben Frau" einen wahrhaft österlichen Gottesdienst!

Der Glaube lebt auch vom Schauen und Staunen. Das durften wir heuer in besonderer Weise durch das neugeschaffene Faltentuch und das zum zweiten Mal aufgestellte „Heilige Grab" am linken Seitenaltar erleben. Beides hat Herr Professor Franz Bernhard Weißhaar mit großer Liebe zum Detail angefertigt. Am Karfreitag nach der Liturgie des Nachmittags wurde das Heilige Grab zum Ort des Schauens, Betens und Meditierens. Auch nach der Osternacht blieb es stehen und verwies mit den Leinenbinden und dem Schweißtuch, „das zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle lag," (Joh 20,7), wie es der Evangelist berichtet, auf den Ort, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.

Zu den besonderen Gottesdiensten der Karwoche gehört seit vielen Jahren der Kreuzweg von der Eichreiskapelle zur Donau, bei dem wir über die Kreuze meditieren, die uns Menschen bedrücken. Seit dem Jahr 2000 beten wir in Erinnerung an die Not des schweren Hochwassers von 1999 traditionell am Dienstag in der Karwoche zusammen mit den evangelischen Christen. Dass die Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims an diesem Abend zu den treuen Mitbetern gehören, macht uns dankbar.

Auch die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag mit den Taize-Gesängen des Kammerchors und dem Kreuzweg, den wir um 23 Uhr betend in der Kirche gehen, und der Abend des Karfreitags mit dem Gebet vor dem Kreuz und dem Verweilen vor dem Heiligen Grab sind eine besondere Zeit, zu der sich immer mehr Gläubige einfinden. Wir danken allen für diese tiefe Zeugnis des Glaubens!

Bei der Eucharistiefeier am Weißen Sonntag um 10 Uhr wurden den Erstkommunionkindern dieses Jahres ihre weißen liturgischen Gewänder überreicht. Von Herzen danken wir Frau Ganslmeier, den Tischmüttern und allen Helferinnen für ihre Mühen!

Es ist schön, dass in unseren Filialgemeinden bewährte Traditionen gepflegt werden. In dieser Woche waren die Gläubigen in Mauern und Marching zur jährlichen Flurprozession eingeladen. Allen, die einen Dienst übernommen haben und allen, die mitgebetet haben, danken wir von Herzen!

Am letzten Samstag im April haben wir uns zu Fuß auf den Weg nach Mühlhausen. gemacht. Wir wollten die alte Tradition der „Markusprozession" wieder aufleben lassen, die es seit Jahrhunderten in der Kirche gibt. Bereits im Herbst 2007, kurz nach der Errichtung der Pfarreiengemeinschaft Neustadt – Mühlhausen, haben wir eine Fußwallfahrt nach Mühlhausen gemacht. Die Pfarrgemeinderäte beider Pfarreien haben sich dafür ausgesprochen, künftig jährlich und abwechselnd diese Markusprozession im Frühjahr abzuhalten.

Es war schön, bei herrlichem Wetter betend unterwegs zu sein. Freilich hätten es mehr sein können. Aber denen, die dabei waren, sagen wir herzlich Vergelt's Gott für dieses Zeichen des Glaubens. Am Ortsrand von Mühlhausen holten uns die Pfarrmitglieder von St. Vitus ab. Gemeinsam zogen wir zur Pfarrkirche und feierten dort Eucharistie. Dann hatte die Pfarrei Mühlhausen zur Begegnung bei Getränke und Brezen am Kirchplatz eingeladen.

Allen, die dabei waren, die in den Anliegen der Pfarrei und der Kirche gebetet haben, sagen wir von Herzen Vergelt's Gott!

Viele Gläubige waren zum Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen und Gefallenen des 2. Weltkriegs aus Wöhr und Neustadt in die Eichreiskapelle gekommen.

Am 30.04.2009 ist überraschend unser verehrter Ruhestandsgeistlicher Pfarrer i.R. Fritz Brechenmacher verstorben. Zum dritten Jahrestag seines Todes feierten wir Eucharistie in der Stadtpfarrkirche. Diesen Gottesdienst gestalteten die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Kathrin Giehl. Der Gottesdienst war wunderschön und das anschließende halbstündliche Konzert fesselte die zahlreichen Zuhörer.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Vor kurzem begingen unsere Kindergärten ihre jährlichen Sommerfeste – dieses Mal bereits im Frühling – bei bestem Wetter. Den Anfang machten Kindergarten und Kinderkrippe St. Elisabeth Ende April. Das Jahresthema „Berufe" prägte die Darbietungen und Veranstaltungen des Tages. Der Kindergarten St. Laurentius lud eine Woche später auf „Burg Fröhlichstein" ein und ließ die Besucher am mittelalterlichen Leben auf einer Burg teilhaben.

Wir danken den Mitarbeiterinnen unserer Kindertagesstätten, dem Elternbeirat und allen fleißigen Helfern für zwei ansprechende und gelungene Feste. Und
wir sind dankbar, dass in unseren kirchlichen Kindergärten Tag für Tag hervorragende Arbeit geleistet wird. Das war auch bei den beiden Festen spürbar.

Besondere Ereignisse

Fast unbemerkt von vielen Pfarrgemeinden findet jedes Jahr in der Karwoche ein ganz wichtiger Gottesdienst in der Domkirche statt. Es ist die „Missa chrismatis", die sog. Chrisammesse. Am Montag der Karwoche war dieser Gottesdienst mit Bischof Gerhard Ludwig im Dom St. Peter in Regensburg.
VOR DEM OSTERFEST werden die heiligen Öle für des ganze folgende Jahr geweiht. Die Salbung mit ihnen bringt uns in Berührung mit Jesus Christus, dem Gesalbten Gottes. Wir werden mit ihm verbunden und dürfen teilnehmen an seinem Leben.
Die FEIER DER ÖLWEIHE leitet der Bischof der Diözese. Dazu haben sich die Priester und Diakone aus dem ganzen Bistum um ihn versammelt, In Gemeinschaft mit dem Bischof sind sie für die Feier der Sakramente in den Pfarrgemeinden zuständig.
Im Rahmen der Eucharistiefeier erneuern die Priester ihr Bereitschafts-Versprechen für den priesterlichen Dienst. So ist die Missa Chrismatis ein Zeichen der engen Verbundenheit der Priester mit dem Bischof.
Nach der Erneuerung des Versprechens der Priester werden die Öle herbeigebracht. Als erstes wird in der Feier das KRANKENÖL gesegnet. Wie einst in Jesus Christus möge Gott sich auch heute der Kranken erbarmen und sie in Liebe aufrichten.
Dann betet der Bischof über dem Öl für die Taufbewerber, denn    Gott möge ihnen Kraft, Entschlossenheit und Weisheit geben, dass sie zu überzeugten Christen werden.
Als letztes wird das kostbarste 01 geweiht, der CHRISAM. Er wird bei der Taufe, Firmung, Priester- und Bischofsweihe verwendet. Wie sein Duft sofort zu riechen ist, so soll auch am Leben der damit Gesalbten erkennbar sein, dass sie zu Christus gehören.
Nach dem Gottesdienst nahmen Vertreter aus den acht Regionen des Bistums im Dom die heiligen Öle für die Sakramentenspendung in den Pfarreien des Bistums in Empfang. Am Beginn des Gründonnerstags­gottesdienstes wurden die Heiligen Öle zum Öletabernakel unserer Pfarrkirche gebracht.

85. Geburtstag des Heiligen Vaters

Am 16. April feierte der Heilige Vater seinen 85. Geburtstag. Das ist nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für die ganze Weltkirche ein großes Fest. In großer Dankbarkeit gegenüber Gott wollen wir im Gebet und in der Feier der Eucharistie auch dafür danken, dass die göttliche Vorsehung durch die Wahl der Kardinäle am 19. April 2005 den Bayern Joseph Ratzinger auf den Stuhl Petri erhoben hat.
Joseph Ratzinger wurde am 16. April 1927 im oberbayerischen Markt! am Inn geboren. Von 1969 bis 1977 lehrt er als Theologieprofessor an der Universität Regensburg Dogmatik und Dogmengeschichte. Von 1977 bis 1982 war er Erzbischof von München und Freising. Im November 1981 wurde Kardinal Ratzinger von Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom ernannt. Am 15. Februar 1982 verzichtete er auf das Erzbistum München und Freising. Seit 2002 leitete er als Kardinaldekan das Kardinalskollegium.
Bei der sonntäglichen Abendmesse am Weißen Sonntag schenkten wir in besonderer Weise dem Heiligen Vater unser Gebet. Gott erhalte ihn gesund und schenke ihm Tatkraft und Freude, die ihm anvertraute Herde Christi zu leiten.

Gebetstag um geistliche Berufe

Am Vierten Ostersonntag begeht die katholische Kirche jedes Jahr den Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Es wird weltweit für Berufungen zum Priestertum und zum geweihten Leben gebetet. Papst Paul Vl. führte den „Weltgebetstag für geistliche Berufe" 1964 ein. Anlässlich dieses Gebetstages richtet sich der Papst jährlich mit einer eigenen Botschaft an die Gläubigen. Das Motto zum Weltgebetstag 2012 in Deutschland lautet: "Zum Beispiel: Du!".

In seinem Wort zum diesjährigen Weltgebetstag um geistliche Berufe schreibt Papst Benedikt XVI.:
„Es ist wichtig, in der Kirche günstige Bedingungen zu schaffen, damit bei vielen das „Ja" gedeihen kann als großherzige Antwort auf den liebenden Ruf Gottes. Aufgabe der Berufungspastoral soll es sein, die Bezugspunkte für einen fruchtbringenden Weg anzubieten. Das zentrale Element soll die Liebe zum Wort Gottes sein, wobei eine immer größere Vertrautheit mit der Heiligen Schrift sowie ein aufmerksames und konstantes persönliches und gemeinschaftliche Gebet gepflegt werden müssen, um in der Lage zu sein, inmitten der vielen Stimmen, die das tägliche Leben füllen, den göttlichen Ruf zu vernehmen. Vor allem aber die Eucharistie möge der „lebenswichtige Mittelpunkt" eines jeden Berufungsweges sein: Hier berührt uns die Liebe Gottes im Opfer Christi, dem vollkommenen Ausdruck der Liebe, und hier lernen wir immer wieder, nach dem ,hohen Maß" der Liebe Gottes zu leben. Wort, Gebet und Eucharistie sind der kostbare Schatz für das Verständnis der Schönheit eines ganz für das Reich Gottes hingegebenen Lebens.
Auch heute braucht es Menschen, die sich von Gott in einen geistlichen Dienst rufen lassen. An diesem Sonntag beten wir besonders darum, dass Gott auch aus unserer Mitte immer wieder Menschen für den geistlichen Dienst rufe.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Der Frauenbund traf sich zur Monatsversammlung. Es wurde der Film über das Leben der Hildegard von Bingen gezeigt.

Auf Einladung von MdL Martin Neumeyer besuchte der Frauenbund den Bayerischen Landtag, Die Führung durch den Landtag war sehr interessant. Herr Neumeyer sprach im Plenarsaal über die Arbeit des Landtags im Allgemeinen und speziell über seine Aufgaben. Nach einem guten Mittagsessen machten sich die Frauen auf den Weg nach Rottach-Egern. Dort besichtigten sie das neu renovierte hl. Grab. Die Frauen erfuhren etwas über die Geschichte des Grabes. Es befand sich lange Zeit unbemerkt auf dem Dachboden der Kirche. Erst bei einer Renovierung wurde es gefunden und mithilfe einiger Sponsoren restauriert. Die Frauen waren sehr beeindruckt von dem Grab, das den ganzen Altarraum einnimmt. Anschließend feierten sie mit Stadtpfarrer Hofmann einen Gottesdienst. Nach einer guten Tasse Kaffee machten sie sich wieder auf den Heimweg.

Am Montag, 23. April 2012, begrüßten wir die Vorstandschaften der Zweigvereine des Frauenbundbezirks Neustadt zur Bezirksversammlung. Sie begann mit einer Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche um 19.00 Uhr. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Frauen zu Austausch und Begegnung im Pfarrheim. Thema des Abends ist die Heiligsprechung von Anna Schäffer und die pastorale Vorbereitung auf dieses große Ereignis.

Die Frauen des Frauenbunds trafen sich in der Hauptschule zum Kochkurs „Kartoffel – tolle Knolle".

Am Palmsonntag verkaufte die Pfarrjugend selbst gebastelte Osterkerzen.

Die diesjährige Fahrzeugsegnung war wieder eine schöne Sache. Vergelt's Gott allen, die mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern und anderen Fahrzeugen zum Gottesdienst in das Stadion gekommen sind. Nach der hl. Messe traf man sich zum Frühschoppen. Den Organisatoren vom MSC sagen wir von Herzen Vergelt's Gott!


Mai 2012
Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Herzlich danken wir allen, die zum guten Gelingen der Erstkommunion 2012 beigetragen haben. Es ist auch heuer ein sehr schönes Fest geworden. Vor allem die musikalische Gestaltung des
Erstkommuniongottesdienstes war ansprechend. Viele Auswärtige haben sich begeistert geäußert. Unseren Singgruppen und den Instrumentalistinnen unter der Leitung von Isabel Kirchhammer, Herrn Peter Kelly an der Orgel und Herrn Roland Hirmer mit der Trompete sagen wir von ganzem Herzen DANKE! Der Ausflug am Montag war dann auch noch ein schönes Erlebnis. Unser Weg führte uns in die Bischofsstadt Regensburg. Wir feierten Eucharistie in der Dompfarrkirche Niedermünster und erkundeten am Nachmittag in einer kindgemäßen Führung den Dom St. Peter.

Die Bittage fanden wie schon im vergangenen Jahr bei durchwachsenem Wetter statt. Am Montag führte uns die morgendliche Prozession um den Stadtwall herum und mündete ein in die Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche. Am Dienstag machte sich eine Gruppe von fast 30 Betern auf den Weg nach Altersdorf. Immer wieder regnete es leicht, aber Regenschirme halfen, das !eicht zu ertragen. Dankbar sind wir, dass ein treuer Stamm mit dem Bus und mit dem Auto nachgekommen ist. Am Mittwoch war Mauern unser Ziel; wir wurden von den Firmlingen begleitet. Ihnen und den treuen Ministranten vom Dienstag und Mittwoch sagen wir ein besonderes Dankeschön. Diese jungen Christen machen Hoffnung!

Wir danken unseren treuen Beterinnen und Betern, die sich in diesen Wochen in der Pfarrkirche, in der St. Anna-Kirche, irr, Altenheim, in Mauern. und Marching zur Maiandacht zusammenfinden oder zum Wallfahrten gehen. - Ein schönes Erlebnis war am vergangenen Montag die Gebetswanderung mit dem Frauenbund nach Wöhr mit der Maiandacht in der Eichreiskapelle. Auch die Kindergärten und das Altenheim haben in der vergangenen Woche zusammen eine Maiandacht gefeiert. Welt das Wetter etwas unsicher war, wurde der Gottesdienst in das Altenheim verlegt. Und schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich am vergangenen Sonntag 17 Wallfahrer auf den Weg nach Ebrantshausen gemacht haben.

Am dreizehnten Jahrestag des Dammbruchs, traf sich eine etwas kleinere Schar als sonst zur Andacht der evangelischen und katholischen Christen am Gedenkstein der Bauernbruderschaft! Allen, die gekommen sind, sagen wir von Herzen Vergelt's Gott! Wir danken den Bläsern unter der Leitung von Norbert Nadler für die musikalische Gestaltung.

Am Pfingstmontag feierten wir einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Volksfest, der uns an das Zusammenstehen in den Tagen der Not im Jahr 1999 erinnert.

Die 4. Klassen feierten einen Erinnerungsgottesdienst an ihre Erstkommunion vor einem Jahr.

50 Tage nach Ostern feierten wir Pfingsten. An diesem Tag vollendet sich das Ostergeheimnis. Das Pfingstfest gilt auch als Geburtsstunde der Kirche. Durch die Kraft des Heiligen Geistes beginnen die Apostel, von Jesu Wirken zu erzählen und damit die Menschen zu bekehren. Sie reden in allen möglichen Sprachen, denn die Frohe Botschaft richtet sich an alle Menschen. Diese Botschaft weiterzugeben, ist Auftrag der Kirche auch heute.

Beim Gottesdienst um 10.00 Uhr erinnerten wir uns an unsere Firmung. Es musizierte ein Ensemble unter der Leitung des langjährigen Stiftkapellmeisters der Basilika zur Alten Kapelle in Regensburg, Professor Josef Kohlhäufl.

Am Pfingstmontag musizierten beim Abendgottesdienst der Organist Thomas Voit und der Countertenor Markus Geitner. Am Morgen des Pfingsmontags machten wir uns nach der Frühmesse auf zur Flurprozession zur Eichreiskapelle.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Etwas ganz besonderes war auch heuer wieder das „Konzert zum Muttertag" in der Stadtpfarrkirche. Mit Thomas Gschrey am Saxophon und Max Hanft an der Orgel erlebten wir zwei leidenschaftliche Musiker. Sie haben uns Musik aus verschiedenen Epochen vorgestellt. Alle Zuhörer waren begeistert von der Vielfalt der Darbietungen. Der Erlös des Konzertes kommt dem neuen evangelischen Gemeindezentrum IRENE zugute.

Anfang Mai trafen sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates zur Sitzung. Das Gremium hielt Rückschau auf die vergangenen Monate, vor allem auf die österliche Buß- und Festzeit und blickte nach vorne.

Themen waren u.a. der aktuelle Stand der Vorbereitung auf die Erstkommunion und Firmung. Ein nicht unerheblicher Teil der Eltern ist kaum mehr bereit, ihre Kinder auf den Weg zu den Sakramenten aktiv zu unterstützen. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass wir in unserer Pfarrei auch viele ermutigende Aufbrüche in manchen Familien erleben dürfen.

Auch heuer durften wir wieder ein gelungenes Pfarrfest erleben. Begonnen hat es schon Wochen vor dem eigentlichen Termin. In verschiedenen Vorbereitungstreffen wurde das Fest geplant, das auch heuer wieder begeisterte. Der Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius eröffnet traditionell das Pfarrfest. Nach der Messe ging es weiter im Fahrerlager. Es gab einen reichhaltigen und schmackhaften Mittagstisch. Der Frauenbund sorgte mit vielen Kuchen und Kücheln sowie Kaffee wieder für die süße Seite der Bewirtung. Auch das Programm, durch das traditionell „Alois und Berta" führten, konnte sich sehen lassen. Es war rundherum ein schönes Fest, das uns wieder zusammengeführt hat und echte Gemeinschaft erleben ließ.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Der Frauenbund hatte im Mai zur Muttertagsfeier eingeladen. Nach der feierlichen Maiandacht in der Stadtpfarrkirche traf man sich zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. Dort gab es nachdenkliche und lustige Texte zum Thema „Muttertag" und Informationen für die nächsten Wochen.

Anfang Mai begingen die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt an der Donau wieder den Florianitag. Auch die Partnerwehr aus Neustadt in Sachsen war gekommen. Seit über zwanzig Jahren sind die beiden Wehren freundschaftlich verbunden. Bei der Eucharistiefeier wurde der verstorbenen Feuerwehrkameraden gedacht. Nach der Heiligen Messe traf man sich zur weltlichen Feier und zu Ehrungen im Feuerwehrzentrum. Wir danken unserer Feuerwehr, dass sie ihre christlichen Wurzeln nicht verleugnet und jedes Jahr irr an den Heiligen Florian und seine Gefährten festlich Gottesdienst feiert. Vergelt's Gott sagen wir aber auch für Ordnerdienste der Feuerwehr an Fronleichnam und das Dasein bei vielen anderen Gelegenheiten!

Die Koipingsfamilie machte eine Maiwanderung nach Altersdorf. Anschließend wurde im Gasthaus Bachmeier in Abensberg eingekehrt.

Die Dorfgemeinschaft Marching feierte an Christi Himmelfahrt nach einem festlichen Gottesdienst ihr Dorffest.


Juni 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Es hätte nicht idealer sein können. Wir durften heuer ein wunderschönes Fronleichnamsfest erleben – und das nicht nur wegen des Wetters.

Die Pfarrjugend hat wieder einen Blumenteppich gelegt. Die jungen Leute haben viel Zeit und Mühe aufgewendet: dafür von Herzen DANKE!

Auch an diesem Fronleichnamsfest durften wir wieder spüren, dass der Glaube an Gott und die gelebte Praxis guter Traditionen Freude machen und Kraft geben für den Alltag. Das Wort des Papstes stimmt: „Wer glaubt, ist nicht allein!" - Der Herrgott möge mit seinem Segen die Menschen dieser Stadt und dieser Großgemeinde seine schützende Hand über uns halten und uns vor Hochwasser und Schaden bewahren! Wir begingen das Hochfest der Corpus-Christi-Bruderschaft. Bei der Andacht am Nachmittag wurde um das Bruderschaftsopfer gebeten. Wir danken für Spenden in Höhe von 200.- Euro, die helfen, das Velum, das beim eucharistischen Segen verwendet wird, zu restaurieren.

Der Familiengottesdienstkreis und die Singgruppen haben einen ansprechenden Familiengottesdienst zum „Hochfest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers" gestaltet.

Am Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus durften wir in der Stadtpfarrkirche die Spendung der Firmung erleben. Durch die Handauflegung und die Salbung auf die Stirn hat bei 43 jungen Christen aus den Pfarrgemeinden St. Laurentius und St. Vitus das seine Bestätigung erfahren, was in der Taufe begonnen hat. Zur Firmung kam Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg.

Es war eine sehr schöne und ansprechende Feier, die musikalisch von der Jugendband „Esprit" unter der Leitung von Elena Deschle mit neuen geistlichen Liedern und Herrn Peter Kelly an der Orgel und Arno Hegner an der Trompete gestaltet wurde. Viele haben sich begeistert über die schöne und ansprechende Gestaltung geäußert. Auch den Mesnern und Ministranten danken wir für ihren treuen Dienst. Nach dem Gottesdienst traf sich die feiernde Gemeinde mit dem Firmspender zur Begegnung, zum Knipsen von Erinnerungsfotos und zur Segnung der Kinder auf dem KirchpIatz. Für die Firmlinge und deren Angehörige klang der Festtag mit der Andacht am Nachmittag in den Pfarrkirchen St. Laurentius Neustadt und St. Vitus Mühlhausen aus.

Für alle Mühen in der Vorbereitung auf die Firmung und die Liturgie am vergangenen Sonntag sagen wir Herrn Kaplan Dirk Rolland, Pfarrvikar P. Georg, Frau Maria Ganslmeier, Diakon Bernard Mallmann, Praktikant Steffen Brinkmann und allen Müttern und Vätern, die in den verschiedensten Bereichen mitgeholfen haben, von Herzen Vergelt's Gott! Für den Schmuck in der Kirche sorgten in bewährter Weise Frau Waltraud Mehltretter, Frau Rosina Rainer, Frau Gering Leipert und Herr Georg Langer.

Besonderes

Die Priesterweihe im Regensburger Dom war wieder ein großes Erlebnis. Viele Mitfeiernde, vor allem aus den Heimat- und Praktikumspfarreien der Neupriester feierten den festlichen Pontifikalgottesdienst mit. „Unser" Jahrespraktikant und Diakon Bernard Mallmann tat bei der Priesterweihe seiner Kurskollegen den Dienst als Diakon. Er wird am 10. Oktober 2012 in Sant' Ignazio in Rom von Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller zum Priester geweiht.

Im Herz-Jesu-Monat Juni findet die Herz-Jesu-Statue in unserer Pfarrkirche einen besonderen Platz. Sie ist in diesen Wochen zwischen Altarinsel und Wolfgangsaltar aufgestellt und lädt besonders zu Gebet, Besinnung und Meditation ein.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Die Marchinger Dorfgemeinschaft kam zum Gespräch über die Innenrenovierung der Filialkirche zusammen. Am Beginn zeigte Herr Rudolf Brenner einen Film über die geglückte und inzwischen fast abgeschlossene Außensanierung des Marchinger Gotteshauses. Dann stellte Architekt Peter Fischer die geplante Maßnahme vor, die hoffentlich bald beginnt. Stadtpfarrer Johannes Hofmann dankte allen Spendern aus Marching und allen Wohltätern für die finanzielle Unterstützung. Er bat um Wohlwollen auch für das kommende Unternehmen. Herr Josef Burghard versicherte, dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit großem Interesse und Ernsthaftigkeit die Innenrenovierung angehen und verantwortungsvoll begleiten. Eine Woche nach dem Gesprächsabend kam dann die Dorfgemeinschaft nochmals zusammen, um erste Planungen für den „Advent auf dem Marchinger Kirchberg' anzustellen, der am Samstag, 15. Dezember 2012, in bewährter Weise stattfinden soll.

Die Pfarrei St. Vitus in Mühlhausen feierte ihr Pfarrfest.
Schon seit fast fünf Jahren besteht die Pfarreiengemeinschaft Neustadt an der Donau – St. Laurentius und Mühlhausen - St. Vitus. Schön, dass auch engagierte Christen aus der Pfarrgemeinde St, Laurentius am vergangenen Sonntag zum Pfarrfest in Mühlhausen waren. So wächst Gemeinschaft zwischen den beiden Gemeinden.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Hauswirtschaftsmeisterin Hannelore Langwieser war zu Gast beim Frauenbund. Es drehte sich alles um „Torten und andere Köstlichkeiten".
Bei der Monatsversammlung des Frauenbunds referierte die Kräuterpädagogin Michaela Schlosser über „Heilkräuter". Frau Schlosser vermittelte ihr Wissen über die Geschichte und Verwendung der Heilkräuter kurzweilig und interessant.


Juli 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Das Stadtfest begann am Samstagabend mit dem Einzug der Vereine, den Ansprachen der Verantwortlichen aus Neustadt und i Terme und dem traditionellen „italienischen Abend". Der Sonntagvormittag stand dann ganz im Zeichen des Festgottesdienstes in der Stadtpfarrkirche. Wir durften eine zu Herzen gehende Eucharistiefeier erleben, musikalisch äußerst ansprechend gestaltet von Musikern und Sängern um Herrn Martin Ott und dem Chor „Aqua Ciara", die bereits am Freitagabend mit einem Konzert begeisterten.

Mit zwei Gottesdiensten in der St. Anna-Kirche haben wir das Fest der Eltern der Gottesmutter Maria, Joachim und Anna begangen. Das kleine Heiligtum am Rathaus ist ein wichtiger Ort zum Beten.

Die Kinder der zweiten Klassen haben vor den Ferien das „Vater unser" überreicht bekommen. Es war der Auftakt in das Erstkommunion-Jahr 2012/2013. Wir danken allen Eltern und Großeltern, die ihre Kinder und Enkel zum Glauben führen, und Frau Ganslmeier, Frau Ries und Frau Thümmler für die Begleitung der Kinder.

Auch die Kindergärten unserer Pfarrei machten Ferien. Am letzten Julisonntag haben wir gemeinsam für das abgelaufene Kindergartenjahr gedankt Es war ein schöner und ansprechender Gottesdienst für alle Generationen, in dem von der „wunderbaren Brotvermehrung" die Rede war. Der Mitarbeiterinnenchor unter der Leitung von Anita Schemen musizierte. Auch dafür sei von Herzen Dank gesagt! In der Woche vorher haben wir mit den Schülern der Grund- und Mittelschule die Jahresabschlussgottesdienste gefeiert.

Besondere Ereignisse

Die Ernennung von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller zum neuen Präfekten der Glaubenskongregation und die Erhebung in den Stand des Erzbischofs hat die Diözese Regensburg und unsere Pfarrei freudig bewegt. Wir durften den nunmehrigen Erzbischof oft in unserer Pfarrei begrüßen. Herausragende Ereignisse waren dabei die Feier der Altarweihe am Kirchweihsonntag 2007, das Jubiläum „350 Jahre Pfarreierhebung" am Erster Advent 2003 und der Pastoralbesuch des Bischofs vom 15. bis 19. Juli 2005, als er im Pfarrhof St. Laurentius wohnte und von hier aus viele Verpflichtungen in der Region Kelheim wahrgenommen hat. Dazwischen waren es Besuche bei Betrieben oder unscheinbare Termine wie das Gebet am Grab von Pfarrer Brechenmacher und Frau Kumpfmüller. Immer war spürbar: der Bischof möchte bei den Menschen sein. Dankbar erinnern wir uns an diese Begegnungen. - Wir gratulieren dem neuen Erzbischof von ganzem Herzen zu seinem neuen und verantwortungsvollen Amt. Wir wünschen ihm alles Gute, Kraft, Freude und Gottes reichen Segen für den Dienst in der römischen Glaubenskongregation an der Seite von Papst Benedikt XVI.

Mehrere tausende Gläubige versammelten sich auch heuer wieder zum großen Gebetstag in Mindelstetten. Die bevorstehende Heiligsprechung von Anna Schäffer am Kirchweihsonntag 2012 war auch das Thema der Predigt von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, der als Präfekt der Glaubenskongregation der Feier eine weltkirchliche Note verlieh.

Am 2. Juli begann der neue Heimleiter Ludwig Zwergen seinen Dienst im Altenheim St. Josef. Stadtpfarrer Johannes Hofmann und Simon lpfelkofer, der 2. Vorsitzende des Caritaswerks St. Josefshaus, stellten ihn den Mitarbeitern und Bewohnern vor und wünschten alles Gute und Gottes Segen. Zugleich wurden Frau Mechthild Hattemer und Frau Roswitha Straßen, die von 1996 bis 2004 Heimleiterin in Neustadt war, als neue Geschäftsführerinnen des Altenheims begrüßt. So soll noch mehr als bisher die bewährte Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband Regensburg gefestigt werden. Dr. Robert Seitz vom DCV dankte in Vertretung des Caritasdirektors für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit zwischen dem Altenheim und der Caritas.

Nach vier bzw. zwei Jahren Dienst in unserer Pfarrei wurden Ende Juli Kaplan Dirk Josef Rolland und Pfarrvikar F. Georg mit einer festlichen Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche und einer anschließenden Begegnung im Pfarrheim verabschiedet. Viele Gläubige waren gekommen, um mit den Ministranten, den kirchlichen Vereinen und mit Kaplan Dirk Rolland, P. Georg, Stadtpfarrer Johannes Hofmann, Pfarrer i.R. Harald Kamhuber und Diakon Bernard Mallmann Gottesdienst zu feiern. Kammerchor und Kammerorchester St. Laurentius musizierten unter der Leitung von Reinhold Furtmeier In seiner Predigt ging Kaplan Dirk Rolland auf das Wunder der Brotvermehrung ein. Er hob die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Tuns hervor. Bei der Begegnung mit Christus am Sonntag könne man neues Vertrauen und neuen Schwung für das Leben gewinnen.
Am Ende der Eucharistiefeier dankte Stadtpfarrer Hofmann den beiden scheidenden Mitbrüdern für ihren engagierten Dienst und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Beide seien mit ganzem Herzen Seelsorger gewesen, in den vergangen Jahren an ihren Aufgaben gewachsen und hätten sich als fleißige und loyale Mitarbeiter erwiesen. Auch Bürgermeister Thomas Reimer dankte den beiden Geistlichen für ihr segensreiches Wirken in der Stadt und in der Großgemeinde.
Bei der Begegnung im Pfarrheim wurde es heiter und amüsant. Pfarrgemeinderatssprecherin Ursula Brandlmeier gab gute Wünsche mit auf den Weg. Der Rektor der Mittelschule, Anton Zimmermann, dankte dem Kaplan für seinen Dienst als Religionslehrer und freute sich schon auf ein Wiedersehen in Mainburg. Die Ministranten und Singgruppen verabschiedeten Kaplan Rolland und Pater Georg mit dem eigens umgedichteten Lied Aber bitte mit Weihrauch". Anschließend mussten beide beweisen, dass sie bald in einem eigenen Haushalt zurecht kommen würden. So mussten sie im Wettstreit mit einem Team der Ministranten ein Ei trennen, Kartoffeln schälen und Canapes garnieren. Sketche vom „flambierten Steak" und „Eine Pfarrhausfrau für den neuen Mainburger Kaplan" strapazierten die Lachmuskeln. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung bekam Kaplan Rolland von der Pfarrei St. Laurentius ein rotes Messgewand geschenkt, Pater Georg durfte sich über einen Gutschein für eine Pilgerreise in das Heilige Land freuen.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Ein großartiges Erlebnis wurde auch in diesem Jahr die „Serenade im Steinbruch". Eine große Schar von Besuchern hatte sich auf den Weg nach Marching gemacht und wurde nicht enttäuscht: dieses Konzert war wieder ein kultureller Höhepunkt im Leben unserer Pfarrgemeinde und unserer Stadt.

Beim Sommerfest der Ministranten und der Singgruppen am Freitag vor dem letzten Schultag ging es heiter und unbeschwert zu. Die Gruppenleiter hatten rund um Pfarrheim und Kirchplatz einen Spieleparcours vorbereitet, bei dem Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt waren, um die kniffligen Aufgaben zu lösen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt; es gab Gegrilltes und leckere Salate. Allen, die vorbereitet und geholfen haben, und allen, die sich in der Jugendarbeit unserer Pfarrei engagieren, danken wir von Herzen!

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Nahezu tausend Frauen hatten sich Anfang Juli zur jährlichen Bezirkswallfahrt aufgemacht, die in diesem Jahr nach Mindelstetten führte. Unter dem Motto „Anna Schäffer – eine von uns' pilgerten die Frauen zur seligen und bald heiligen „Schreiner Nandl". Nach dem festlichen Gottesdienst wurde noch in Marching eingekehrt, wo der schöne Abend beim Paulus-Wirt einen gebührenden Ausklang fand.

Bei der Monatsversammlung des Frauenbunds sprach Herr Diakon Mallmann über „Himmel, Hölle, Fegefeuer –eine christliche Wahrheit'.

Der TSV Neustadt an der Donau beging mit einem großen Fest die Einweihung der neuen Sportanlagen. Der Sonntag war geprägt von einem festlichen Gottesdienst, an den sich die Segnung der Sportstätten anschloss.

Die Kolpingsfamilie hatte zum jährlichen Sommerfest geladen. Es war ein gemütlicher Abend in geselliger Runde. Herr Hans Dietrich und Herr Ludwig Pol] konnten von Vorstand Peter Fischer und Präses Johannes Hofmann für 60jährige Mitgliedschaft geehrt werden


August 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Das Namensfest unseres Stadt- und Pfarrpatrons Laurentius hat auch in diesem Jahr wieder viele Angehörige und Freunde der Pfarrei zu einem frohen Festtag zusammengeführt. An einem strahlenden Sommertag durften wir zum Festgottesdienst am Patrozinium Prälat Dr. Ludwig Mödl aus München begrüßen. Der langjährige Regens des Eichstätter Priesterseminars war auch Professor für Pastoraltheologie in Luzern und München und ist zur Zeit Spiritual am Herzoglichen Priesterseminar Georgianum in München. Er stand dem Gottesdienst vor und hielt auch die Predigt. Darin stellte er den römischen Heiligen Laurentius als Glaubenszeugen dar, der auch in unserer heutigen Zeit Beispiel und Vorbild sein kann. Der heilige Diakon zeigt uns heute noch, was es bedeutet, dass es in der Kirche Diakone gibt. Der Diakon ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott zum Menschen Du" sagt und dass der Mensch von Gottes Liebe angesprochen ist. Die ganze Schöpfung ist von der Liebe Gottes angerührt. Daher ist sie schön und gut. Daher kann und muss die Kirche auch Kulturträger sein, denn darin spiegelt sich die Schönheit und die Liebe Gottes Des weiteren steht Laurentius für das christliche Sterben. Christen sterben nicht in ein Nichts hinein, sondern sie sterben in die Herrlichkeit Gottes hinein. In diesem Glauben an die Auferstehung des Fleisches ist Laurentius seinem Märtyrertod entgegengegangen. In dieser Zuversicht dürfen auch die Christen heute ihren Lebensweg beschreiten. Als dritten Punkt machte Prälat Mödl noch darauf aufmerksam, dass die Kirche dem Staat zur Seite stehen und ihn unterstützen muss, wenn er selbst nicht mehr in der Lage ist, das Nötige für den Menschen zu leisten. Die Kirche hat Verantwortung in der Gesellschaft zu tragen und so[) auch ihre Stimme erheben.

Eine besondere Festlichkeit verliehen der Feier Kammerchor und Orchester St. Laurentius unter ihrem Leiter Reinhold Furtmeier. Der Chor sang von W. A. Mozart die Missa brevis in B (KV 275) sowie weitere Vokalwerke und machte damit den Gottesdienstteilnehmern eine besondere Freude. Weiter musizierten Regionalkantor i.R. Willibald Kerschensteiner an der Orgel und Arno Hegner auf der Trompete.

Nach dein Gottesdienst traf sich die feiernde Menge im Pfarrheimgarten zum Frühschoppen. Das „Schöberltrio" spielte in guter Tradition zur Unterhaltung auf. Eine feierliche Vesper am Nachmittag um 16.00 Uhr ließ den gelungenen Festtag ausklingen. An der Orgel spielte der Rektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg, Professor Stefan Baier.

Die Patroziniumsfeiern in Marching und Mauern waren wieder ansprechende Gottesdienste. Wir danken allen, die zum Gelingen und zur festlichen Gestaltung dieser Feste beigetragen haben. Der Kammerchor St. Laurentius musizierte in Mauern.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Bei allen Gottesdiensten des Festtages „Mariä Himmelfahrt" verschenkte der Katholische Frauenbund Kräuterbüscherl. Die Frauen haben dafür vor dem großen Fest im Pfarrheim fleißig die Büscherl gebunden. Vergelt's Gott für das Pflegen und Hochhalten dieser Tradition!

Die Bewohner des Altenheims haben vor kurzem bei bestem Wetter ein Sommerfest im Innenhof des Altenheims gefeiert. Heimleiter Ludwig Zwerger bewirtete mit seinen Mitarbeitern und Helfern die Bewohner und freute sich über viele gut gelaunte Gäste.

Der Kammerchor St. Laurentius ist aus dem Leben unserer Pfarrei nicht mehr wegzudenken. Im August trafen sich die Sängerinnen und Sänger zum Sommerfest im Pfarrhofgarten. Es war ein vergnügliches Fest im Kreis lieber Menschen.


September 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Alle Klassen der Grund- und Mittelschule schule kamen zu den Schulanfangsgottesdiensten in die Stadtpfarrkirche.

Unsere Gemeindereferentin Maria Ganslmeier hat mit treuen Helferinnen wieder einen ansprechenden Familiengottesdienst vorbereitet. Die Singgruppen haben mit Freude musiziert. Der Bischöfliche Kaplan, der mit der Gemeinde Eucharistie gefeiert hat, zeigte sich tief beeindruckt von der schönen Feier.

Am 22. September feiert die Kirche das Fest des hl. Bischofs und Märtyrers Emmeram. An diesem Tag dachten wird dankbar daran, dass wir durch den Bistumsheiligen Emmeram in besonderer Weise mit der Diözese Regensburg verbunden sind.

Am letzten Septembersonntag machten sich die Pfarrgemeinden St. Laurentius und St. Vitus traditionell auf den Weg zum Heiligen Salvator in Bettbrunn. Bereits 1484 ist die Wallfahrt für beide Pfarreien urkundlich erwähnt. Möge gerade das gemeinsame Wallfahrten helfen, dass die Menschen aus den beiden Pfarreien immer mehr zusammenwachsen.

Eine große Gruppe Ettlinger Wallfahrer war am gleichen Tag mit 1. Bürgermeister Bernhard Sammiller und 3. Bürgermeister Marie-Luise Resch zur Wallfahrt nach Mauern gekommen. Wir danken, dass auch in heutiger Zeit Menschen treu zum Gelübde ihrer Vorfahren, das sie 1854 abgelegt haben, als die Cholera mehreren Menschen in Ettling das Leben kostete, stehen.

Treue Beterinnen und Beter haben sich Ende September vor dem eucharistischen Herrn eingefunden, die ihr Leben und das Leben unserer Pfarrgemeinde, der Kirche und der Welt vor Gott hingetragen haben.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Herr Anton Metzger führte am „Tag des offenen Denkmals" fachkundig und mit spürbarer Freude durch die renovierte St. Nikolaus-Kirche am alten Friedhof.

Wir durften die Frauen des evangelischen Frauenkreises zur Führung durch die Stadtpfarrkirche St. Laurentius begrüßen. Die Frauen erkundeten mit spürbarem Interesse das Gotteshaus. Wir danken für das Kommen und das unkomplizierte Miteinander von katholischen und evangelischen Christen bei vielen anderen Gelegenheiten.

Nach der Sommerpause trafen sich die Damen und Herren des Pfarrgemeinderates zur Sitzung im Pfarrheim.

Besondere Ereignisse

Zum September durften wir unseren neuen Kaplan Wilhelm Karsten begrüßen. Er wurde am 30. Juni 2012 im Regensburg Dom zum Priester geweiht und stammt aus der Pfarrei St. Konrad in Regensburg. Wenige Tage danach kam Praktikant Steffen Brinkmann aus dem Priesterseminar Regensburg nach Neustadt. Bereits im Sommer hat er einige Wochen mit uns gelebt. Und nach einem langen Flug ist Mitte September unser neuer indischer Pfarrvikar Joseph Kokkoth aus Indien angekommen Wenige Tage darauf ist er durch die Anmeldung im Rathaus auch offiziell ein Neustädter Bürger geworden. Wir wünschen unseren neuen Mitarbeitern viel Freude in der Seelsorge und frohmachende Begegnungen mit den Menschen.

Am Samstag, 8. September, ist der Geburtstag von Pfarrer i.R. Fritz Brechenmacher. Er wurde 1931 in Kelheim geboren. Dankbar gedachten wir seiner bei der Eucharistiefeier. Er gehört weiterhin zu uns!

Mit einem Festakt im Kolpingshaus, einem festlichen Gottesdienst im Dom St. Peter und einer Begegnung auf dem Domplatz wurde der nunmehrige Erzbischof und Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, als Bischof von Regensburg verabschiedet. Es war ein bewegendes Fest, in dem noch einmal viele Erinnerungen wach wurden. - Wir danken Erzbischof Gerhard Ludwig für viele frohe Begegnungen mit den Menschen unserer Pfarrei und der Region Kelheim und wünschen ihm alles Gute, eine stabile Gesundheit. Kraft, Ausdauer und Gottes reichsten Segen für seine neue und verantwortungsvolle Aufgabe in der Ewigen Stadt. Wir freuen uns auf das Wiedersehen bei der Priesterweihe von Bernard Mallmann am 10. Oktober in Rom.

Eine Pfarrgemeinde lebt nicht für sich. Das durften wir beim Dekanatstag in Abensberg erleben. Den abendlichen Gottesdienst feierten die Priester des Dekanats zusammen mit Professor Wolfgang Beinert aus Regensburg. Danach traf man sich zum Vortrag „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil' im Pfarrheim Abensberg.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Nach der Sommerpause traf sich der Frauenbund zu einem äußerst kurzweiligen Kochabend mit dem Thema „Schnell und preiswert aus der Pfanne".

Der diesjährige Ausflug des Frauenbundes führte 50 Teilnehmerinnen in den oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen und in die Bischofsstadt Bamberg. Die Basilika Vierzehnheiligen wird von den bayerischen Franziskanern betreut. Stadtpfarrer Johannes Hofmann und Pfarrvikar Joseph Kokkoth feierten mit den Frauen am Gnadenaltar Eucharistie. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Bamberg, wo die Frauen in zwei Gruppen das „fränkische Rom" erkundeten. Der Tag klang aus mit einem Bummel durch die Stadt und einem Halt im Café, bevor man sich am Abend wieder auf den Weg nach Neustadt machte.

Der Flughafen München war Ziel des Jugendausflugs in diesem Jahr. Gut gelaunt machten sich die Ministranten und die Singgruppen mit ihren Gruppenleitern auf .den Weg. Erste Station war das Besucherzentrum, welches den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Informationen zu Geschichte des alten Flughafens in Riem und zum aktuellem Betriebsablauf des Flughafens Franz Josef Strauß bot. Höhepunkt war die Airport-Tour, die mit dem Bus ganz nahe an eine landende Maschine heranführte. In der Kapelle des Flughafens feierten die Jugendlichen mit Kaplan Wilhelm Karsten, Praktikant Steffen Brinkmann und Gemeindereferentin Maria Ganslmeier die heilige Messe.

Die Kolpingfamilie führte die traditionelle Gebrauchtkleidersammlung durch.


Oktober 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

Anfang Oktober begingen wir das Erntedankfest. Wir freuten uns, dass unsere kirchlichen Kindergärten St. Elisabeth und St. Laurentius den Gottesdienst um 10.00 Uhr gestalteten. Auch in den Filialgemeinden Marching und Mauern wurde das Erntedankfest gefeiert.

Ein besonderes Erlebnis ist jedes Jahr die Altenheim-Wallfahrt nach Mindelstetten. Im Herbst 2001, nach der Einweihung des neuen Altenheims St. Josef, machten wir uns zum ersten Mal auf den Weg, um für das gelungene Werk zu danken. Inzwischen sind zehn Jahre vergangen, und immer wieder erfreut sich gerade diese Wallfahrt großer Beliebtheit. Wir danken den Mitarbeitern des Altenheims und allen ehrenamtlichen Helfern, die dafür gesorgt haben, dass auch 17 Bewohner mit ihren Rollstühlen dabei sein konnten. Wir haben auf dem Weg fleißig gebetet in den Anliegen der Hausgemeinschaft, der Pfarrei und der ganzen Kirche. Höhepunkt der Wallfahrt war die Eucharistiefeier und das Gebet am Grab der seligen Anna Schäffer. Nach dem Gottesdienst wurde traditionell eingekehrt Wir bedanken uns bei den Familien Paulus, Marching, und Braun, Imbath, für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft während und nach der Wallfahrt!

Traditionell haben die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres zum Kirchweihsonntag einen besonderen Gottesdienst gefeiert. Sie wollten der ganzen Gemeinde sagen, dass sie „Lebendige Steine" der Kirche sein wollen. Am Kirchweihmontag versammelte sich eine treue Schar zur abendlicher, Eucharistiefeier, in der wir unserer lieben Verstorbenen gedachten, die uns im Leben und im Glauben vorangegangen sind.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Anfang Oktober fand der erste Elternabend in der Vorbereitung auf die Erstkommunion 2013 statt. Wir danken den Eltern aus den Pfarreien Neustadt und Mühlhausen, die sich mit ihren Kindern auf den Weg zu diesem besonderen Fest machen. Auch die Eitern der kommenden Firmbewerber kamen zum Informationsabend zusammen. Im Gespräch wurde der Weg der Vorbereitung für die kommenden Monate vorgestellt.

Mitglieder der Pfarrgemeinderäte der Pfarreien St. Laurentius und St. Vitus machten sich auf den Weg in das Kloster der Barmherzigen Brüder in Kosterz bei St. Englmar. Die Damen und Herren verbrachten zwei intensive Tage mit guten Gesprächen, Gottesdiensten und heiteren Stunden. Wir danken allen, die dabei waren, für das offene und engagierte Miteinander!

Für alle Spenden am Weltmissionssonntag und das Kaufen der Waren aus dem Eine-Welt-Laden sagen wir herzlich Vergelt's Gott! Auch allen Helferinnen und Helfern danken wir für das Durchführen der Verkaufsaktion.

Besondere Ereignisse

Eine Pilgergruppe mit 43 Teilnehmern aus den Pfarreien Neustadt und Mühlhausen durfte die Priesterweihe von Bernard Mallmann durch Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller in Rom erleben. Eigentlich ist dem Bericht von Jochen Dannenberg in der Mittelbayerischen Zeitung nichts hinzuzufügen. Wir danken ihm aufrichtig für die ansprechende Berichterstattung.

Die Weihe fand am traditionellen Weihetag des Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum in der römischen Jesuitenkirche Sant' Ignazio statt. Zusammen mit Bernard Mallmann wurden noch ein österreichischer Diakon aus Wien zum Priester und zwei Seminaristen aus Ungarn zu Diakonen geweiht. Alle Pilger waren sehr bewegt von der Weiheliturgie in Sant' Ignazio und von der Primiz am folgenden Tag in der römischen Kirche Sant' Antonio dei Portoghesi, die der Neupriester am 50. Jahrestag des 11. Vatikanischen Konzils feiern konnte. - Am Sonntag, 21. Oktober, fuhr eine große Delegation aus unserer Pfarreiengemeinschaft dann zur Heimatprimiz von Bernard Mallmann nach Glonn.

Am Kirchweihsonntag, 21. Oktober, hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom Anna Schäffer aus Mindelstetten zusammen mit sechs weiteren Seligen heiliggesprochen. 80.000 Gläubige feierten dieses kirchliche Großereignis auf dem Petersplatz mit. Aus der Diözese Regensburg waren rund 2.000 Pilger in die Ewige Stadt gepilgert. Der Bayerische Rundfunk übertrug live, so dass viele dieses besondere Ereignis am Fernseher verfolgen konnten. Über Anna Schäffer sagte der Papst in der Predigt in deutscher Sprache:
Anna Schäffer aus Mindelstetten wollte als Jugendliche in einen Missionsorden eintreten. Da sie aus einfachen Verhältnissen stammte, versuchte sie die nötige Aussteuer für die Aufnahme ins Kloster als Dienstmagd zu verdienen. In dieser Stellung erlitt sie einen schweren Unfall mit unheilbaren Verbrennungen an den Beinen, der sie für ihr ganzes weiteres Leben ans Bett fesselte. So wurde ihr das Krankenlager zur Klosterzelle und das Leiden zum Missionsdienst Sie haderte zunächst mit ihrem Schicksal, verstand ihre Situation dann aber als einen liebevollen Ruf des Gekreuzigten in seine Nachfolge. Gestärkt durch die tägliche Kommunion wurde sie zu einer unermüdlichen Fürsprecherin im Gebet und zu einem Spiegel der Liebe Gottes für viele Ratsuchende. Ihr Apostolat des Betens und des Leidens, des Opferns und des Sühnens sei den Gläubigen in ihrer Heimat ein leuchtendes Vorbild, ihre Fürbitte stärke die christliche Hospizbewegung in ihrem segensreichen Wirken.
Zusammenfassend stellte der Papst am Ende seiner Ansprache fest:
Diese neuen Heiligen unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Nation und aus verschiedenen Gesellschaftsschichten sind mit dem ganzen Volk Gottes im Heilsgeheimnis Christi, des Erlösers, vereint. Möge das Zeugnis der neuen Heiligen, das Zeugnis ihres aus Liebe zu Christus großherzig hingegebenen Lebens heute zur ganzen Kirche sprechen, und möge, ihre Fürbitte die Kirche stärken und unterstützen in ihrer Sendung, der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden.

Ein paar Tage vor der Heiligsprechung Anna Schäffers durften wir Herrn Professor Dr. Ludwig Mödl in unserem Pfarrheim begrüßen. Er referierte zum Thema: „Was macht ihre Heiligkeit in den Augen der Kirche aus, was bedeutet sie heute für unser Leben?" Etwa 100 Zuhörer waren angetan von den Ausführungen des langjährigen Professors der Pastoraltheologie in München, der auch verwandtschaftliche Bande in unsere Gegend hat.

Am letzten Oktobersonntag fand im Regensburger Dom der diözesane Dankgottesdienst anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer statt. Natürlich war unsere Region stark vertreten. Nach der festlichen Eucharistiefeier traf man sich zur Begegnung auf dem Domplatz.

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Die Frauen des Katholischen Frauenbundes machten sich irr Oktober auf zur Gebetswanderung nach Mauern. Sie wurden begleitet von Gemeindereferentin Maria Ganslmeier.

Unter dem Motto „ A gscheita Kirta dauert bis zum Irta" feierte der Frauenbund am Montagabend nach der Eucharistiefeier im Pfarrheim. Viele waren zu dem geselligen Beisammensein gekommen und ließen sich eine Brotzeit und die Zwetschgenbowle schmecken.

Die traditionelle Tiersegnung am „Tag der Deutschen Einheit" war wieder eine schöne Sache. Den Verantwortlichen des Renn-, Reit- und Fahrvereins sagen wir für die Organisation von Herzen Danke!


November 2012

Besondere Gottesdienste, Hochfeste im Jahreskreis

„Gott in Jesus Christus – das Heil der Wett"
Nach der Priesterweihe am 10. Oktober in der Jesuitenkirche Sant' Ignazio in Rom und den Primizfeiern in Rom und Glonn kehrte Neupriester Bernhard Mallmann in seine Praktikumspfarrei Neustadt an der Donau zurück, um hier mit der Gemeinde Eucharistie zu feiern und am Ende des Festgottesdienstes den Primizsegen zu erteilen. Zu diesem Gottesdienst konnte Stadtpfarrer Hofmann neben den Neustädter Mitbrüdern auch Stadtpfarrer Georg Birner aus Abensberg begrüßen. In guter Tradition waren Bewohner und Mitarbeiter des Altenheims zu diesem abendlichen Gottesdienst gekommen. Als Repräsentanten der politischen Gemeinde feierten 1. Bürgermeister Thomas Reimer und seine beiden Stellvertreter sowie der Rektor der Grundschule Dr. Herbert Gantner den Festgottesdienst mit. Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates St. Laurentius, Frau Ursula Brandlmeier, Kirchenpfleger Kurt Schiebrowski, viele Mitglieder der kirchlichen Gremien aus Neustadt und Mühlhausen waren ebenso vertreten wie die kirchlichen Vereine der beiden Pfarreien mit den Fahnenabordnungen. Meisterhaft musizierten wieder Kammerchor und Kammerorchester St. Laurentius unter der Leitung von Reinhold Furtmeier. Eine besondere Ehre und Freude war es, dass Domorganist Professor Franz Josef Stoiber, der Orgellehrer des Primizianten, an der Orgel der Stadtpfarrkirche saß. Es war wohl zum ersten Mal in der Geschichte der Pfarrei, dass ein Domorganist bei einem Gottesdienst die Königin der Instrumente erklingen ließ. Wie immer taten die Ministranten, Lektoren, Kantoren und Mesner ihren Dienst mit spürbarer Begeisterung. Jochen Daunenberg und Hans Pirthauer waren unter den Mitfeiernden und berichteten in der Presse von der Feier der Nachprimiz. Natürlich waren auch die Eltern und Geschwister, Verwandte und Freunde von Bernard Mallmann aus Glonn und Umgebung unter den Mitfeiernden. Auch viele auswärtige Gottesdienstteilnehmer durften wir in der Stadtpfarrkirche begrüßen. Es war ein ansprechender und zu Herzen gehender Gottesdienst, den wir an diesem Abend erleben durften.

Allerheiligen und Allerseelen 2012
Sehr herzlich danken wir unseren Pfarrangehörigen und allen Auswärtigen für das Zeugnis des Glaubens, das sie an Allerheiligen in den beiden Friedhöfen unserer Stadt abgelegt haben. - Für einen reibungslosen Ablauf auf technischem Gebiet sorgte wieder in gewohnter Weise unser Kirchenpfleger Kurt Schiebrowski. Dafür von Herzen Vergelt's Gott Gott! Wir danken der Blaskapelle unter der Leitung von Arno Hegner für die musikalische Gestaltung der Andachten. Herrn Kaplan Wilhelm Karsten, Herrn Pfarrvikar Joseph Kokkoth, unserem Jahrespraktikanten Steffen Brinkmann und den Ministranten danken wir für ihre Dienste in der Liturgie. Leider konnte heuer Msgr. Max Brechenmacher krankheitsbedingt nicht dabei sein. - Am Sonntag nach Allerheiligen gedachten wir auf den kirchlichen Friedhöfen Mauern und Marching unserer Toten. Am Abend des Allerseelentages haben wir beim Requiem in der Stadtpfarrkirche besonders für die Gemeindemitglieder gebetet, die uns seit Allerheiligen 2011 in die Ewigkeit vorausgegangen sind.

In der Allerheiligenwoche haben sich jeden Tag treue Beterinnen und Beter zum Rosenkranz für die Verstorbenen versammelt. Auch für das Rosenkranzgebet im Oktober und an jedem Donnerstag und jeden Sonntag während des Jahres danken wir von Herzen! Vergelt's Gott allen, die unsere Pfarrgemeinde und die vielen Anliegen, die es gibt, durch das Gebet mittragen und stützen!

Am Volkstrauertag nach der Eucharistiefeier für die Verstorbenen und Gefallenen in der Pfarrkirche folgten auch heuer das Gebet und die Feier am Kriegerdenkmal. Den Verantwortlichen der Stadt, allen Gläubigen, der Blaskapelle und den Mitgliedern der Vereine sagen wir danke für das Mitfeiern und das aktive Dabeisein. 

Im November fand auch der jährliche Gedenkgottesdienst für Kinder statt, die vor der Geburt im Mutterleib verstorben sind. Wir danken allen, die diesen Gottesdienst ansprechend gestaltet und mitgefeiert haben.

Am Christkönigssonntag wurden beim Familiengottesdienst zehn junge Christen feierlich in den liturgischen Dienst und in die Pfarrjugend aufgenommen (vier Ministranten und sechs neue Mitglieder für die Singgruppen). Wir danken Herrn Kaplan Wilhelm Karsten und Frau Maria Ganslmeier zusammen mit den Gruppenleiterinnen, den großen Ministranten, den Eltern und allen Helferinnen und Helfern für alle Vorbereitungen und den Gottesdienst zum Christkönigsfest.

Aktionen der Pfarrei, Konzerte

Am Freitag, 9. November, fand in unserer Stadt der große traditionelle Martinszug statt. Um 18.00 Uhr setzte sich der Zug an der Grundschule in Bewegung. Viele waren gekommen, Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern. Es war schön! Von Herzen sagen wir Vergelt's Gott den Darstellern des Martinsspiels und dem Besitzer des Pferdes, der Stadt Neustadt, den Jungbläsern, der Blaskapelle Mühlhausen sowie der Feuerwehr, dem BRK und der Polizei für alle guten Dienste. Weiter sei Dank gesagt der Firma Hofbauer und der FFW Neustadt an der Donau, dem Katholischen Frauenbund, den Mitgliedern und Helfern des Pfarrgemeinderates und unseren kirchlichen Kindergärten. Nicht zuletzt danken wir Herrn Wolfgang Godesar für sein unermüdliches Engagement und das Organisieren. Vergelt's Gott!

Eine stattliche Anzahl von Interessierten fand sich am zweiten Novembersonntag in der Stadtpfarrkirche ein. Dr. Friedrich Fuchs vom Diözesanmuseum Regensburg stellte die seit Ende Oktober in unserer Kirche ausgestellten Kunstobjekte vor. Auch die Künstler Paul Schinner („Rühre mich nicht an") und Bernd Michael Nestler („Spiegelmanifest des Glaubens") waren anwesend. Nach jeder Vorstellung der einzelnen Kunstwerke gab es Orgelmusik.

Auf der Suche nach einem Schatz waren beim diesjährigen Familienwochenende im Kloster Aiterhofen bei Straubing aus unserer Pfarreiengemeinschaft zahlreiche Mütter mit ihren Kindern. Nicht Gold oder Silber durften sie jedoch als den Schatz für ihr Leben entdecken, sondern den lebendigen Gott. Angeleitet von der Referentin Kerstin Lermer konnte der Glaube anschaulich auf verschiedene Weise erfahren werden. Mehr noch: den Teilnehmern wurde auch bewusst, dass jeder Mensch selbst ein „Schatz", d.h. unendlich wertvoll ist. Im abschließenden Gottesdienst am Sonntag wurde diese Grundaussage unseres christlichen Glaubens dann gemeinsam gefeiert. Ein herzliches „Vergelt's Gott' gilt Kerstin Lermer für ihre anschauliche Methodik, Gertraud Windele und Laura Brücklmeier für die Betreuung der Kleinen sowie Gemeindereferentin Maria Ganslmeier und Kaplan Wilhelm Karsten für Organisation und weitere gute Dienste!

Die Schüler und Schülerinnen der 3. Klassen der Pfarreien St. Laurentius und St. Vitus waren am Buß- und Bettag traditionell zur Wallfahrt nach Altötting unterwegs. Sie feierten Eucharistie in der Bruder-Konrad-Kirche und trafen sich am Nachmittag zu einer Andacht in der Gnadenkapelle. Der Besuch in der Stiftskirche und das Erwerben von Andachtsgegenständen rundeten den ereignisreichen Tag ab.

Der Kindergarten in Neustadt-Süd, der den Namen der hl. Elisabeth trägt, gestaltete zum Fest der Heiligen am 19. November eine Feier.

Zum Andreasmarkt haben wir den ganzen Nachmittag Führungen auf den Kirchturm angeboten, die allesamt gut angenommen wurden. Herrn Kaplan Wilhelm Karsten und unserem Kirchenpfleger Kurt Schiebrowski sagen wir von Herzen Vergelt's Gott für das Begleiten der Gruppen auf den Turm!

Besondere Ereignisse

Am November fanden – wie in allen bayerischen Diözesen – in unserer Pfarrei St. Laurentius Kirchenverwaltungswahlen statt. Wir danken allen unseren Kandidaten und Kandidatinnen für Ihre Bereitschaft und allen Wahlberechtigen für das Interesse an diesem so wichtigen Gremium in einer Pfarrei. Direkt gewählt wurden Kurt Schiebrowski, Wolfgang Brandl, Anna Probst, Emil Leiert, Franz Kriegt und Josef Burghard. Die neue Kirchenverwaltung konstituiert sich zum 01.01.2013. Die Amtszeit des Gremiums läuft dann bis 31.12.2018.

Vor kurzem wurde in Wöhr der Abschluss der Baumaßnahmen „Hochwasserschutz in Neustadt an der Donau" gefeiert. Viele Gäste waren gekommen. Den Ansprachen von Staatssekretärin Melanie Huml und Landrat Dr. Hubert Faltermeier folgte die Segnung der neuen Schutzanlagen durch Stadtpfarrer Johannes Hofmann und Pfarrer Dr. Michael Murrmann-Kahl. Dass die Feierlichkeiten mit einer Andacht in der Eichreiskapelle begannen, dafür sind wir den Verantwortlichen des Wasserwirtschaftsamtes Landshut sehr dankbar. Bei allem Tun und Planen des Menschen ist uns bewusst, dass nur an Gottes Segen alles gelegen ist! Möge unsere Stadt und unsere Großgemeinde vor Naturkatastrophen bewahrt bleiben und mögen die Menschen hier miteinander in Frieden und Eintracht leben!

Veranstaltungen, Aktionen der verschiedenen Vereine bzw. Gruppen

Die Frauen der 23 Bezirksvereine des Katholischen Deutschen Frauenbunds trafen sich zur Herbstversammlung im Pfarrheim. Es wurde das neue Jahresmotto für 2013 „fried-voll-gerecht" vorgestellt.

Zu einem interessanten Abend kamen die Frauen des katholischen Frauenbundes zusammen. Frau Mechthild Hattemer, Referentin für stationäre Pflege beim Caritasverband für die Diözese Regensburg und seit 1. Juli 2012 Geschäftsführerin im Altenheim St. Josef, gab einen interessanten Einblick in den Alltag von Bewohnern und Mitarbeitern im Altenheim und beantwortete Fragen zu Themen wie Pflegeversicherung, Heimkosten, Qualitätskontrolle usw.

In guter Tradition haben die Frauen des Frauenbundes wieder Adventskränze gebunden und Gestecke angefertigt. Wir danken herzlich für diese jährliche Treue. Auch die Plätzchenbäckerinnen waren schon fleißig. Der Erlös aus beiden Aktionen ist wie immer für einen guten Zweck bestimmt.

Wir beginnen das neue Kirchenjahr, in dem wir das Evangelium des Heiligen Lukas lesen.

Edeltraud Backhaus
Sachausschuss „Ehe und Familie"

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