Patrozinium 2016
Feier am Sonntag, 7. August


Das Namensfest unseres Stadt- und Pfarrpatrons Laurentius hat auch in diesem Jahr viele Angehörige und Freunde der Pfarrei zu einem frohen Festtag zusammengeführt. An einem schönen Sommertag mit idealem Wetter durften wir zum Festgottesdienst Dr. Hubert Bucher, den emeritierten Bischof der südafrikanischen Diözese Bethlehem begrüßen. Er freute sich, hier zu sein und genoss es sichtlich, mit der Neustädter Laurentiusgemeinde Eucharistie zu feiern.

In seiner Predigt bezog sich Bischof Hubert auf das Evangelium des Laurentius-Tages: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht” (Joh 12,24). Jesus gab sein Leben hin für die Menschen. Ihm haben es seitdem viele gleich getan, auch der Heilige Laurentius, so Hubert Bucher. Als er 1976 zum Bischof der Diözese Bethlehem in Südafrika ernannt wurde, wählte er das Bild vom Weizenkorn für seinen Wahlspruch. Dieser stammt aus dem großen Glaubensbekenntnis, wo wir sprechen: “Für uns Menschen und zu unserem Heil ist (Jesus) vom Himmel  gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.”

Bischof Bucher schlug eine Brücke von der Stadtpfarrkirche, die dem heiligen Laurentius geweiht ist, zu seiner ehemaligen Bischofskirche in Bethlehem und erzählte vom Bilderschmuck im Inneren, nicht um einen kunsthistorischen Vortrag zu halten, sondern um der Gottesdienstgemeinde eindrücklich zu sagen: „Jeder und jede von euch hier in Neustadt ist dazu berufen, missionarisch zu denken und zu leben.“
Das, so Bischof Bucher, hat schon das 2. Vatikanische Konzil vor 50 Jahren ganz deutlich gesagt. Unser Papst Franziskus hat uns daran erinnert in seiner ersten Enzyklika, die er wenige Monate nach seiner Wahl 2013 veröffentlicht hat. Da schreibt er, dass jeder und jede Getaufte ein missionarischer Jünger unseres Herrn Jesus Christ sein soll.“
Bischof Bucher schlug eine Brücke von der Stadtpfarrkirche, die dem heiligen Laurentius geweiht ist, zu seiner ehemaligen Bischofskirche in Bethlehem und erzählte vom Bilderschmuck im Inneren, nicht um einen kunsthistorischen Vortrag zu halten, sondern um der Gottesdienstgemeinde eindrücklich zu sagen: „Jeder und jede von euch hier in Neustadt ist dazu berufen, missionarisch zu denken und zu leben.“
Das, so Bischof Bucher, hat schon das 2. Vatikanische Konzil vor 50 Jahren ganz deutlich gesagt. Unser Papst Franziskus hat uns daran erinnert in seiner ersten Enzyklika, die er wenige Monate nach seiner Wahl 2013 veröffentlicht hat. Da schreibt er, dass jeder und jede Getaufte ein missionarischer Jünger unseres Herrn Jesus Christ sein soll.“



In der Kathedrale von Bethlehem sind in insgesamt sechs Glasfenstern moderne Glaubenszeugen dargestellt, unter ihnen Mutter Teresa von Kalkutta, Pater Rupert Mayer und Pater Maximilian Kolbe, haben in unserer Zeit Zeugnis für Christus abgelegt wie vor über 1750 Jahren der Heilige Laurentius in Rom.
Der frühere lateinische Ruf am Ende der Messe „Ite, missa est – Geht, ihr seid gesendet“ möge für alle Ansporn sein, missionarisch zu leben und zu wirken, im Alltag auf die Menschen zuzugehen und so Christus glaubhaft nachzufolgen.

Wir danken Bischof Hubert Bucher für sein Kommen und seine zu Herzen gehenden Worte der Predigt.

 Als Konzelebranten standen mit dem Bischof Stadtpfarrer Johannes Hofmann und Neupriester Florian Rein am Altar  
 Kammerchor und Kammerorchester St. Laurentius musizierten unter der Leitung von Reinhold Furtmeier

Schwester Annette und Gemeindereferentin Maria Ganslmeier übernahmen die Dienst des Lektors, Praktikantin Maria Meyer die Aufgabe der Kantorin.
Zur Aufführung kamen die Missa brevis in C, KV 259, die sog, „Orgelsolomesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das achtstimmige „Jauchzet dem Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. An der Orgel spielte Bastian Fuchs, frisch gebackener Absolvent von der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg sowie Assistent der Dommusik am Passauer Dom.


 

Auch zahlreiche Gäste aus dem öffentlichen Leben waren der Einladung zur Feier des Patroziniums gefolgt. Stadtpfarrer Hofmann konnte die Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer und den Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer sowie die Bürgermeister Thomas Reimer und Hans Weber aus Neustadt, Bernhard Sammiller und Marie-Luise Resch aus Pförring sowie weitere Vertreter des Stadtrates und des öffentlichen Lebens begrüßen. Die Raiffeisenbank und die Kreissparkasse waren mit den örtlichen Filialleitern vertreten.
Der Katholische Frauenbund und die christliche Bauernbruderschaft waren mit ihren Fahnenabordnungen beim Festgottesdienst vertreten. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott für dieses Zeichen, öffentlich den Glauben zu bekunden. Das Altenheim St. Josef war – wie gewohnt – mit vielen Bewohnern und haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gekommen. Die Ministranten und Mesner und alle an der Lturgie Beteiligten taten frohgemut ihren Dienst. Den fleißigen Damen unserer Pfarrei danken wir für die Buchskränze an den Apostelleuchtern, die Buchsgirlanden am Taufstein und die Girlande bei der Figur des heiligen Laurentius. Frau Waltraud Mehltretter hatte sich ein paar Tage zuvor mit ihrem Team schon um die Sauberkeit der Kirche gesorgt, der Blumenschmuck stammte von der Gärtnerei Guttenberger-Fröschl.

Nach der Eucharistiefeier traf sich die feiernde Menge im Pfarrheimgarten zum Frühschoppen. Fleißige Helfer von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Frauenbund sorgten sich wie immer um das leibliche Wohl der Gäste, die in froher Runde zusammensaßen und das gute Wetter und die schöne Atmosphäre im Garten unseres Pfarrheims genossen. Musikalische Klänge gab es von der Gruppe „die Dry“, das sind Herbert Tischner, Michael Zirngibl, Johann Reichl und Wolfgang Brandl.





Für alle guten Dienste im Pfarrheim seien stellvertretend für den großen Helferkreis der Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Frau Brigitte Kirchhammer, und Herrn Walter Karrer vom Sachausschuss „Feste und Feiern“, der Vorsitzenden des Frauenbundes, Frau Gabi Ferstl, und unserer nimmermüden Pfarrsekretärin Gerina Leipert gedankt. Die Semmeln für das Patrozinium wurden wieder von der Bäckerei Gabelsberger aus Abensberg spendiert. Auch dafür sagen wir von Herzen Danke!
Am Nachmittag kam die Gemeinde – wie es an Festtagen seit alters her üblich ist – zur Feier Vesper (kirchliches Abendgebet) zusammen. Willibald Kerschensteiner begleitete an der Orgel den Gesang der Psalmen.

Der 10. August, der eigentliche Festtag des großen Heiligen begann mit einer festlichen Eucharistiefeier, der Neupriester Florian Rein vorstand und am Ende auch den Primizsegen spendete. Das Team, das sich sonst jeden ersten Mittwoch im Monat um das Frühstück kümmert, hatte auch dieses Mal im Anschluss an die Heilige Messe wieder alles für die Begegnung im Pfarrheim vorbereitet. Auch dafür Dank - das Frühstück schmeckte allen vorzüglich.


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