Pfarrgemeinde St. Laurentius ehrt treue Mitarbeiter

Fotos: Pirthauer


Zum Abschluss der Osteroktav lud die Pfarrgemeinde St. Laurentius am Weißen Sonntag zum festlichen Gottesdienst in die Stadtpfarrkirche St. Laurentius ein, den Kammerchor und Kammerchor St. Laurentius unter der Leitung von Reinhold Furtmeier musikalisch gestalteten. An der Orgel spielte Bastian Fuchs. Zur Aufführung kam die missa brevis in B, KV 275, das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel und das sechsstimmige „Bleib bei uns“ von Joseph Rheinberger.
Nach der Eucharistiefeier traf sich die feiernde Gemeinde im Pfarrheim, um verdienten Mitarbeitern für ihr langjähriges Engagement zu danken.


Heuer stand vor allem der Kammerchor St. Laurentius im Blickpunkt. Vor zwanzig Jahren, zum ersten Fastensonntag 1996 hatte Maria Vieracker, geb. Pöschl, singbegeisterte Freunde und Freundinnen zusammengeholt, die für ein paar Wochen für die Liturgie des Gründonnerstags proben wollten. Ab der zweiten Probe stieß auch Reinhold Furtmeier dazu, der bis heute die Leitung innehat. Die Begeisterung des Anfangs hielt über den Gründonnerstag hinweg an, so dass im Sommer desselben Jahres schon eine kleine Orchestermesse zur Aufführung kam. Bis heute gestaltet der Kammerchor die Festtage im Kirchenjahr und das Konzert zum neuen Jahr kirchenmusikalisch auf ansprechendem Niveau. Alle Sängerinnen und Sänger, die zehn Jahre und länger dem Kammerchor angehören, wurden mit einer Urkunde des Diözesanreferates Kirchenmusik und einem Buchgeschenk geehrt.
Besondere Ehrung erfuhren dabei die Gründungsmitglieder Annemarie Bodem, Claudia Bauch und die Brüder Alfred und Michael Sandl sowie Chorleiter Reinhold Furtmeier. Kirchenpfleger Kurt Schiebrowski und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Brigitte Kirchhammer, übereichten zusammen mit Pfarrer Johannes Hofmann die Geschenke. Eine besondere Freude war es, dass an diesem Abend auch Maria Vieracker gekommen war, die als langjähriges und engagiertes Mitglied der Pfarrei St. Laurentius maßgeblichen Anteil an der Gründung des Kammerchors hatte. Sie hat vor zwanzig Jahren „das Flehen des damals neuen und noch jungen Stadtpfarrers erhört“ und ihm geholfen, der kirchenmusikalischen Arbeit in St. Laurentius den entscheidenden Anstoß zu geben. Pfarrer Hofmann dankte aber auch allen musikalischen Gruppen in der Pfarrei, die sich in vielfältiger Weise in die Feier der Liturgie miteinbringen, vor allem die Singgruppen, die Jugendband Esprit und die große Schar der Organisten, die immer wieder zusammen mit Gast-Ensembles zu schöner und ansprechender Kirchenmusik in der Stadtpfarrkirche beitragen.


Neben den Mitgliedern des Kammerchores dankte Stadtpfarrer Hofmann an diesem Abend aber auch seinen Mitbrüdern und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den kirchlichen Gremien von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern für die engagierte Mitarbeit und das gute und vertrauensvolle Miteinander. Lobende Worte fand er auch für die ehrwürdigen Schwestern, die seit über einem Jahr in der Pfarrei lebten und sich gerne in die pfarrliche Arbeit einbringen. Die beiden Praktikantinnen, die im Moment das Gemeindeleben von St. Laurentius bereichern, Novizin Regina Maller und Frau Maria Meyer, wurden mit einem kleinen Bildheft über den Pfarrpatron bedacht.
Bei der Begegnung im Pfarrheim musizierten Kilian Langrieger am Klavier und die Sängerinnen und Sänger des Kammerchors, die unter anderem einen besonderen Trinkspruch zum Besten gaben. Pfarrsekretärin Gerina Leipert und ihr Team sorgten wie gewohnt mit Getränken und kleinen Snacks für das leibliche Wohl.


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