Verabschiedung Stefanie Kumpfmüller am 20.07.2009

Eine große Trauergemeinde versammelte sich am vergangenen Montag in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius, um Eucharistie für unsere geschätzte und verehrte Pfarrsekretärin Stephanie Kumpfmüller zu feiern und sie anschließend auf dem Waldfriedhof zu verabschieden.
Vielen war es ein Bedürfnis, diese besondere Frau durch Gebet und Gottesdienst zu ehren. Zu Herzen gehend war die große Zahl der Konzelebranten: Am Altar standen Stadtpfarrer i.R. Horst Mally, Stadtpfarrer Georg Birner, Pfarrer Harald Kamhuber, Bischöflicher Kaplan Michael Dreßel, Kaplan Thomas Gleißner, Kaplan Sven Grillmeier, Kaplan Michael Reißer, Kaplan Johannes Plank, Kaplan Thomas Helm, Kaplan Stefan Prunhuber und die Diakone Harald Wieder und Johannes Faltermeier.
Sie bezeugten durch ihr Dasein ihre tiefe Verbundenheit mit Frau Kumpfmüller. Domkapitular Anton Wilhelm aus Regensburg und Kaplan Michael Birner kamen am Sonntag zum Rosenkranz, weil sie am Montag nicht dabei sein konnten. Darüber hinaus entschuldigten sich Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen, Regensburg, Prior Lukas
Dikany vom Stift Schlägl, Thomas Frauenlob von der Bildungskongregation in Rom und Oberstudienrat Stefan Hirblinger. Sie bedauerten, dass sie nicht zu den Trauerfeierlichkeiten kommen konnten.
Aus Mallersdorf waren die ehrwürdigen Schwestern M. Mechtgund, M. Waldemara, M. Editha, M. Helladia und aus dem Bischöflichen Haushalt die Schwestern M. Huberta und M. Helgardis gekommen. Die Schwestern versprachen, weiterhin für uns zu beten.
Nicht nur die Mitglieder unseres Frauenbundes, sondern viele aus dem Bezirk Neustadt waren gekommen, um das Requiem für Frau Kumpfmüller mitzufeiern.
Die Mitarbeiterinnen unserer Kindergärten und Verantwortliche des Altenheims sowie viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren unter den Trauergästen. Die Anwesenheit von Herrn Bürgermeister Reimer und von vielen Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Banken zeigten, wie sehr Frau Kumpfmüller allerorts geschätzt war.

Ihr Tod reißt eine neuerliche große Lücke in unsere Pfarrgemeinde St. Laurentius. Gerade beim Requiem für sie dachten wir an viele Gottesdienste, bei denen sie Gäste empfangen und Plätze angewiesen hat. Noch beim Requiem für Pfarrer Brechenmacher am 5. Mai war sie in ihrem Element. Kurz danach erkrankte sie und erholte sich nicht mehr. Kurz vor Mitternacht am Donnerstag, 16. Juli ist sie im Regensburger Universitätsklinikum verstorben. Wir hatten vergeblich auf Gesundung gehofft.


 
 
Frau Kumpfmüller bleibt uns in ihrer liebenswürdigen und hilfsbereiten Art unvergessen und ein Vorbild. Wir sind dankbar, dass wir sie haben durften. Sie hat unserer Pfarrgemeinde und dem Frauenbund ihre ganze Kraft geschenkt. Sie hat viele Menschen geprägt! Wir werden Frau Kumpfmüller ein ehrendes Andenken bewahren.
Auch für Ihren Pfarrer - Frau Kumpfmüller würde sagen „Herr Stadtpfarrer“ - ist ihr Tod ein großer Verlust. Sie war eine wahrhaft „rechte Hand“, eine hoch kompetente, loyale und äußerst engagierte Mitarbeiterin. Sie war eine mütterliche Frau, der wir vieles zu danken haben. 
Aber auch in diesen schweren Zeiten wollen wir nicht an Gott irre werden. Wir bitten ihn, er möge auch weiterhin für uns alle und diese seine Gemeinde St. Laurentius sorgen!

Johannes Hofmann
Stadtpfarrer



Erinnerungen