Patrozinium 2008

Fotos:  Hans Pirthauer    
Patroinium07 Am 10. August 2008 feierte die Pfarrgemeinde Neustadt an der Donau den 1750. Todestag ihres Kirchenpatrons, des heiligen Diakons Laurentius von Rom.
Den feierlichen Gottesdient zelebrierte Thomas Frauenlob, ehemals Leiter des
erzbischöflichen Studienseminars Sankt Michael in Traunstein, jetzt an der
Bildungskongregation in Rom tätig.
Für die festliche Kirchenmusik sorgten "Kammerchor und Kammerorchester St.
Laurentius" unter der Leitung von Reinhold Furtmeier.
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In seiner Predigt machte der Gast aus Rom die besondere Rolle des heiligen Laurentius für die ganze Kirche und für die Ewige Stadt deutlich. Trotz der herausragenden Stellung der Apostelfürsten Petrus und Paulus und der großen Kirchen über ihren Gräbern wird der heilige Laurentius, dessen Gotteshaus außerhalb der alten Stadtmauern Roms liegt, in der Ewigen Stadt besonders verehrt. Laurentius weist durch seinen Dienst als Diakon und durch sein Leben und Sterben die Kirche besonders darauf hin, dass es nie um Prunk und Glanz geht, sondern um den Blick auf die, „die im Takt der Zeit nicht mithalten können“. Unweit der großen Petersbasilika, im Gebäude der Glaubenskongregation, ist die Speisung der Armen eingerichtet, die von den Schwestern der Mutter Theresa organisiert und betreut wird. Damit wird der Auftrag der Kirche, sich um die Armen und um im die am Rand zu kümmern, besonders deutlich.
Im Blick auf das Evangelium des Sonntags, das vom Sturm auf dem See und vom drohenden Untergang des Petrus erzählte, ermutigte der Prediger, seinen Blick auf Christus zu richten. Wer auf Christus schaut, der geht nicht zugrunde. Dafür verbürgt sich das Evangelium, das sei auch die Botschaft des Lebens von Laurentius, den man auch noch 1750 Jahre nach seinem Tod in aller Welt verehre.

Konzelebranten des Festgottesdienstes waren Stadtpfarrer und Regionaldekan Johannes Hofmann, Primiziant Stefan Prunhuber, Pfarrer i.R. Friedrich Brechenmacher, Kanonikus Wenzeslaus Schmid sowie Studentenpfarrer Hermann Josef Eckl aus Regensburg und Kaplan Johannes Plank aus Deggendorf (2001/2002 Pastoralpraktikant in Neustadt). Am Altar assistierten Diakon Harald Wieder und Dipl.Theol. Dirk Josef Rolland.

„Kammerchor und Kammerorchester St. Laurentius“ unter der Leitung von Reinhold Furtmeier musizierten meisterhaft. Zur Aufführung kamen die Nicolai-Messe von Joseph Haydn, das „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel und das „Jauchzet dem Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Nach dem Gottesdienst traf sich die feiernde Gemeinde im Pfarrheimgarten zum Frühschoppen. Das „Schöberltrio“ sorgte wie gewohnt für ansprechende Unterhaltung. Fleißige Helfer von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Frauenbund sorgten sich um die Bewirtung der Gäste.
Am Nachmittag um 15.30 hielt Professor Franz Bernhard Weißhaar noch eine geistliche Kirchenführung, die vor allem die neuen Funktionsorte der renovierten Kirche erklärte. Um 17.00 Uhr wurde der Festtag mit einer feierlichen Vesper beschlossen.

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Konzelebranten des Festgottesdienstes waren Stadtpfarrer Johannes Hofmann, Primiziant Stefan Prunhuber, Kanonikus Wenzeslaus Schmid, Pfarrer i.R. Friedrich
Brechenmacher, Kaplan Johannes Plank (2001 bis 2002 Praktikant in Neustadt, künftig Pfarrer in Straubing - St. Elisabeth), Studentenpfarrer Hermann Eckl
(einst Ministrant beim damaligen Kaplan Hofmann in Straubing - St. Jakob). Am Altar assistierten Diakon Harald Wieder und Jahrespraktikant Dirk Rolland.
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