Patrozinium 2009

Fotos:  Hans Pirthauer    
Zum Abschluss der langjährigen Renovierungsarbeiten der Stadtpfarrkirche konnte die Pfarrgemeinde St. Laurentius am 9. August 2009 als Hauptzelebranten und Prediger des Festgottesdienstes Abt Barnabas Bögle begrüßen. In seiner ansprechenden Predigt stellte der Gast aus dem oberbayerischen Kloster Ettal die besondere Rolle des heiligen Laurentius für die ganze Kirche und für eine Pfarrgemeinde, die diesen Namen trägt, heraus. Patrozinium

Laurentius war Mitarbeiter der Bischofs von Rom. Als Diakon kümmerte er sich um die Armen und Kranken und um die, die am Rand stehen. Er lebte die Liebe zu Christus in seinem Dienst glaubhaft vor. Gerade darin sei Laurentius auch heute leuchtendes Vorbild für die ganze Kirche. Das Evangelium vom Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, ermutige in dieser Zeit, sich im Dienst an den Mitmenschen zu verzehren. Auch wenn wir heute in einer säkularen Gesellschaft leben, würde die Welt den Dienst der Kirche an den Menschen und das Zeugnis der Liebe immer verstehen. Im Blick auf die Lesung des Festtages ermutigte der Prediger, sich im Alltag von Gott anrühren zu lassen. Das Wort „Steh auf und iss“, das an den erschöpften Propheten Elija ergangen ist, sei auch heute die Einladung, sich Sonntag für Sonntag in der Feier der Eucharistie vom Herrn stärken zu lassen. Wer sich an Christus festmacht, könne zum glaubhaften und überzeugenden Boten Gottes in der Welt werden.
Konzelebranten des Festgottesdienstes waren Stadtpfarrer Johannes Hofmann, Primiziant Dirk Josef Rolland, Professor Ehrenfried Schulz aus München, Stadtpfarrer Georg Birner aus Abensberg (von 1992 – 1995 Kaplan in Neustadt) und Kaplan Michael Reißer aus Landshut (im Jahr 2000 Pastoralpraktikant in Neustadt). Am Altar assistierten die Diakone Harald Wieder und Johannes Faltermeier (1997 Praktikant in Neustadt).
Kammerchor und Kammerorchester St. Laurentius unter der Leitung von Reinhold Furtmeier musizierten meisterhaft. Zur Aufführung kamen die Nicolai-Messe und „Vollendet ist das große Werk“ aus der „Schöpfung“ von Joseph Haydn. An der Orgel spielte Regionalkantor Willibald Kerschensteiner aus Abensberg.
Stadtpfarrer Hofmann dankte am Ende des Festgottesdienstes allen, die in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Renovierung der Stadtpfarrkirche mitgewirkt hatten. Besonders dankte er allen Wohltätern der Pfarrei und erinnerte an die kürzlich verstorbenen „Säulen der Pfarrei“ Pfarrer Fritz Brechenmacher und Stephanie Kumpfmüller. Sein ausdrücklicher Dank galt auch Herrn Professor Franz Bernhard Weißhaar und Architekt Peter Fischer, die die Maßnahme leiteten. Am Ende des Festgottesdienstes stimmte die ganze Gemeinde dann frohgemut ob der glücklichen und gelungenen Vollendung des Gotteshauses das „Te deum“ an.
Zu den Gästen der Patroziniumsfeier zählten Landrat Dr. Hubert Faltermeier, die Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer und Martin Neumeyer, der Neustädter 1. Bürgermeister Thomas Reimer und der 1. Bürgermeister der Nachbargemeinde Pförring, Herr Altbürgermeister Joachim Meier und der Bischöfliche Baudirektor Paul Höschl aus Regensburg.
Nach dem Gottesdienst traf sich die feiernde Gemeinde im Pfarrheimgarten zum Frühschoppen, zu dem Bürgermeister und Pfarrer einluden. Das „Schöberltrio“ sorgte wie gewohnt für die musikalische Unterhaltung. Fleißige Helfer von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Frauenbund sorgten sich um die Bewirtung der Gäste.
Um 16.00 Uhr wurde der Festtag mit einer feierlichen Vesper beschlossen. Dabei musizierten Regionalkantor Benedikt Boßle aus Sulzbach-Rosenberg mit seiner Frau Maria.












 






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