Pfarrfest der Pfarrgemeinde St. Laurentius Neustadt an der Donau am Sonntag, 09.Juni 2013
Das Pfarrfest begann um 10 Uhr mit dem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius, mitgestaltet von den Singgruppen der Pfarrei und der Kirchenmaus Laurentia. Stadtpfarrer Monsignore Johannes Hofmann zelebrierte den Gottesdienst und gedachte dabei der Opfer des Hochwassers.

Hierzu der Bericht der MZ vom 12. Juni 2013:

Hilfe für die Opfer der Fluten
HOCHWASSER Monsignore Johannes Hofmann ruft zur Solidarität auf.
NEUSTADT. Das gerade überstandene Hochwasser in Niederbayern lässt Stadtpfarrer Monsignore Johannes Hofmann nicht ruhen. Er fordert die Neustädter zur Hilfe auf.
„In diesen Tagen sehen wir im Fernsehen Bilder von den Überflutungen in Deggendorf und Passau, Dresden und Halle und in vielen anderen Orten und Landstrichen", sagt er. „Mit Schrecken erinnern wir uns an den Dammbruch der Donau am Pfingstmontag, 24. Mai 1999, und die, anstrengenden Wochen und Monate danach bei uns in Neustadt. Für ein paar Tage war es auch in unserer Stadt wieder brenzlig."
Am Montag und Dienstag hat man fieberhaft gearbeitet, um einen Deichbruch am Flutkanal in Bad Gögging zu verhindern. Auch an anderen Stellen im Bereich der Ilm drohte Gefahr. Die Dämme haben gehalten. „Hunderte Einsatzkräfte haben geholfen, die Dämme und Deiche zu sichern und alles zu tun, dass uns dieses Mal ein großes Hochwasser erspart bleibt", stellt Hofmann fest.
„Dafür gilt allen Rettungskräften der Feuerwehr, des THW, der Wasserwacht, der Bundeswehr und weiterer Organisationen sowie allen Helferinnen und Helfern großer Dank. Auch den Verantwortlichen des Landkreises, der Stadt und des Wasserwirtschaftsamtes gilt der Dank aller, ebenso dem Küchenleiter des Altenheims, Michael Glaub, für das Helfen bei der Versorgung der Rettungskräfte."

Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Wetteraussichten schaut der Geistliche nach oben. „Wir richten unseren Blick zum Himmel", sagt er. „Als glaubende Menschen vergessen wir nicht, Gott um seinen Schutz und Segen zu bitten – und jetzt zu danken. Wenn wir oft den Wettersegen beten, wenn wir uns am 24. Mai am Denkmal der Bauernbruderschaft am Polderdamm und am Pfingstmontag zur Flurprozession zur Eichreis- kapelle und zum Gottesdienst auf dem Volksfest versammeln, wenn wir die Tradition der Bitttage hochhalten, dann hat das nichts mit einem naiven oder gar veralteten Glauben zu tun, sondern wir zeigen damit, dass wir die Kraft von oben brauchen."
Ohne den Segen Gottes kann nichts gelingen, hat nichts Bestand. Wir bitten, dass wir von Unwetter und Naturkatastrophen verschont bleiben und in guten und in schweren Tagen an Gott und am Menschen festhalten."

Darum fordert der Monsignore auch zur Hilfe auf: „Unser Gebet und unsere Solidarität gilt in diesen Tagen den vielen Betroffenen in den Hochwassergebieten unseres Landes, in Österreich und in Tschechien. Von Herzen bitte ich die Menschen, die Spendenfonds der Diözese zu unterstützen." Auch der Erlös des diesjährigen Pfarrfestes wird komplett Hochwassergeschädigten zur Verfügung gestellt. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie gut es tut, in der Not nicht allein gelassen zu werden. Wir haben 1999 viel Gutes erfahren dürfen. jetzt wollen wir auch andere unterstützen, die in große Not geraten sind. Ich bitte die Bürger um ihr großzügiges Mittun."    (jd)


Bilder vom Pfarrfest

Bei fleißigen Helfern fühlen sich die zahlreichen Gäste wohl. Auch das Wetter war entgegen der Vorhersagen bis zum Abend bestens.
Gut besucht war auch die Tombola. Die Einnahmen wie auch die des gesamten Pfarrfestes wurde an die Hochwassergeschädigten gespendet.
"Fest der Farben" war das Motto, das die Gruppenleiter der Pfarrei den Kindern boten.
Die Kinder vom Kindergarten St Laurentius bei ihrer Aufführung.
Auch diesmal wieder ein Fußballspiel - Firmlinge gegen eine Auswahl der Pfarrei.
"De Kuah, de wollt ins Kino geh" - ein Spiel von jungen Pfarreimitgliedern
Zum Ausklang die Öffnung der Cocktail-Bar - und wieder mit dabei die Ochsentreiber



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