Pfingstsonntag 2013

Mit ganzem Herzen bei der Sache

Viel Lob für die Übertragung des Gottesdienstes aus der Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Neustadt im Bayerischen Rundfunk. Sogar fürs Nachspiel blieb Zeit.

Kaplan Wilhelm Karsten, Monsignore Johannes Hofmann und Tonmeister Johannes Müller. Als kleine Gabe gab es für jeden Mitarbeiter des BR eine Flasche Laurentius-Wein und einen Kirchenführer von der Pfarrkirche. Foto: Pfarrei
Von Jochen Dannenberg, MZ

NEUSTADT. Als einen Erfolg wertet die Pfarrei St. Laurentius die Live-Übertragung des Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche am Sonntag im Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Gläubige verfolgten den Gottesdienst in der Kirche oder daheim am Radio. „Es war ein Erlebnis“, war anschließend der Satz, den Stadtpfarrer Monsignore Johannes Hofmann immer wieder hörte.
Ihn freute, dass auch die Verantwortlichen des BR sehr zufrieden waren. „Sie haben uns sehr gelobt – sowohl der kirchliche Beauftragte für den Rundfunk Pfarrer Matthias Effhauser als auch der Tonmeister Johannes Müller“, sagte Hofmann.

Bei der Probe vier Minuten zu lang
Was den Geistlichen besonders freute: „Der Tonmeister sagte zu mir nach dem Gottesdienst, alles sei sehr stimmig gewesen und alle Beteiligten hätten spüren lassen, dass sie mit ganzem Herzen und mit Begeisterung bei der Sache waren. Er erlebe viele Gottesdienste, aber dieser gehörte zu den wirklich Gelungenen. Das hat uns natürlich sehr gefreut.“
Das alles so gut klappte und mit so viel Lob bedacht wurde, war am Samstag bei der „Generalprobe“ noch nicht klar. „Da ist zwar auch alles sehr gut gelaufen, nur waren wir vier Minuten über der Zeit“, sagte Hofmann. Es habe dann aber eine Zusammenkunft nach der Generalprobe mit den Beteiligten gegeben.
Bewährte Kräfte wirkten mit
„Da haben wir noch ein wenig gefeilt, ein Vorspiel kürzer, ein Vers vom Antwortgesang raus, Danklied nur zwei Strophen, Predigt zwei Sätze weniger – und dann war es am Sonntag eine ‚Punktlandung‘, wie Matthias Effhauser am Ende sagte. Wir waren pünktlich fertig, und von Kathrin Giehl gab es auch noch genügend vom schönen Nachspiel zu hören.“
Der Geistliche freute sich auch, dass er sich bei dem Rundfunkgottesdienst auf zahlreiche bewährte Kräfte verlassen konnte. So spielte Kathrin Giehl an der Orgel, der Kammerchor St. Laurentius sang unter der Leitung von Reinhold Furtmeier und Maria Vieracker übernahm den Kantorendienst. „Sie hat sehr gerne mitgewirkt und war gerne wieder in der Heimat und war ja einst die Initiatorin des Kammerchors“, sagte Hofmann.

  Fotos: Kokkoth
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